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Nachhaltiger Paketversand - leichter als gedacht​

Tipps : Nachhaltiger Paketversand ist leichter als gedacht

Gerade in der Zeit der Digitalisierung wird mehr bestellt denn je - fast vier Milliarden Paketzustellungen werden pro Jahr in Deutschland erledigt. Das sind knapp 13 Millionen Lieferungen täglich.

Auch bei alltäglichen Dingen, die man im Supermarkt nebenan kaufen kann, wird immer öfter auf die Lieferoption zurückgegriffen. Die Folgen sind mehr Verpackungsmüll und steigende CO2-Emissionen, welche die Umwelt belasten. Verpackungs- und Füllmaterialien bestehen oft aus Materialien, die auf natürlichem Wege nicht verrotten. Die Meere sowie die darin lebenden Pflanzen und Tiere leiden an der Entsorgung von Giftmüll.

Kleine Maßnahmen, die von Zuhause aus unternommen werden können, tragen zu einer Ersparnis von Ressourcen bei und sind Beispiele einer rücksichtsvollen Nutzung. Die Verantwortung für eine faire Behandlung unserer Erde liegt bei jedem Einzelnen - denn jeder Mensch nutzt Tag für Tag Tag Produkte, die der Natur beziehungsweise der Erde entnommen werden. Es liegt aber in der Verantwortung aller, die Welt für kommende Generationen zu erhalten.

Nachhaltiger Paketversand - so geht's

Schritt #1: Der richtige Versandanbieter

Heutzutage bieten viele Versandanbieter einen nachhaltigen, umwelt- und klimaneutralen Versand an. Asendia.de ist ein Beispiel.

Schritt #2: Die richtige Verpackung

Um möglichst viel Verpackungsmüll zu vermeiden, sollte die Verpackung in der richtigen Größe gewählt werden. Oft ist der kleinere Karton zudem etwas günstiger als die größere Alternative. Vielleicht lässt sich die Sendung auch einfach in einem Umschlag unterbringen? Versand- und Schuhkartons lassen sich oftmals einfach wiederverwenden, sodass dafür keine neuen Ressourcen benötigt werden.

Übrigens: Kleine und leichte Pakete freuen auch den Paketboten. Außerdem können mehr Pakete zur selben Zeit transportiert werden und die CO2-Emissionen werden verringert.

Schritt #3: Füllmaterial

Am besten wäre für Umwelt und Klima natürlich, könnte man auf das Füllmaterial komplett verzichten. Meistens ist dieses aber unverzichtbar, z.B beim Versand von Glaswaren.Man kann aber auch hier auf nachhaltige Alternativen zurückgreifen. Oft sind das Materialien, die man bereits daheim hat: Alte Zeitungen, zerkleinerte Schuhkartons oder Papierschnipsel aus benutztem Geschenkpapier sind einige von vielen Beispielen.

Styropor oder Polsterfolie zu recyceln bietet sich ebenfalls an, ein Neukauf jedoch eher weniger. Beide Materialien brauchen für die Verrottung Jahrtausende, während kompostierbare Rohstoffe oft schon nach Tagen oder Wochen komplett abgebaut sind. Wer kein nutzbares Füllmaterial zu Hause hat, kann auf biologisch abbaubare Stoffe wie Wellpappe oder Holzwolle aus dem Handel zurückgreifen. Nur in wenigen Fällen sind Kunststoffe oder andere problematische Materialien unumgänglich.

Schritt #4: Papierklebeband

Herkömmliches Plastikklebeband wird bei unsachgemäßer Entsorgung zu einer Quelle für ds umweltgefährliche Mikroplastik, das Jahrhunderte für die natürliche Verrottung braucht. Ganz anders das Papierklebeband, das es bei vielen Anbietern auch zu einem etwas günstigeren Preis gibt als die Alternative aus Plastik. Die Klebewirkung ist dabei nicht schlechter.

Ressourcen zu sparen ist wichtig. Wenn man genau hinsieht, findet sich für viele Materialien eine Möglichkeit der Wiederverwendung, die einem vorher nicht aufgefallen ist: Eierkartons dienen der Aufzucht von Jungpflanzen, Tüten von Toilettenpapier können als Müllbeutel genutzt werden und das Papier der Tageszeitung leistet spätestens beim Versand zerbrechlicher Gegenstände gute Dienste. Wenn es um die Umwelt geht, braucht es manchmal nur etwas Kreativität.