Herrenmode: Übergangsjacken für jeden Typ

Sportlich oder elegant : Herrenmode: Übergangsjacken für jeden Typ

Die längeren Sonnenstrahlen kündigen es an - der Frühling steht vor der Tür. Zwar ist es morgens meist noch klirrend kalt, doch um die Mittagszeit liegen die Temperaturen mancherorts schon im zweistelligen Plus-Bereich.

Die längeren Sonnenstrahlen kündigen es an - der Frühling steht vor der Tür. Zwar ist es morgens meist noch klirrend kalt, doch um die Mittagszeit liegen die Temperaturen mancherorts schon im zweistelligen Plus-Bereich. Damit man in den frühen Morgenstunden nicht friert und nachmittags nicht schwitzt, kann man sich entweder nach dem bewährten Zwiebelprinzip anziehen - mehrere dünne Kleidungsstücke übereinander -, oder man trägt eine Übergangsjacke. Und diese Jacke gibt es in vielen Stilen.

In der Übergangszeit ist es sinnvoll, auf den Lagenlook zurückzugreifen und über das Hemd noch einen Pullover zu ziehen. Der lässt sich dann problemlos ablegen, wenn tagsüber die Temperaturen steigen. Um allerdings vor Wind und Regen geschützt zu sein, bedarf es einer Übergangsjacke. Glücklicherweise ist die Auswahl an Herrenjacken groß; hinsichtlich Farben, Designs und Schnitten steht sie dem Sortiment an Damenjacken inzwischen in nichts nach: Die Allroundjacken gibt es diese Saison in lässigen, sportlichen und eleganten Varianten.

Lässig: Lederjacke und Blouson

Die Lederjacke ist schlicht der Klassiker unter den Übergangsjacken; schon lange wird sie nicht mehr nur von Motorradfahrern getragen. Eine Lederjacke ist nicht nur wärmend, wasser- und windabweisend; in ihr wirkt man immer auch ein wenig rebellisch und verwegen. Lederjacken sind vor allem für die Freizeit geeignet und gelten in der Garderobe eines Mannes als nahezu unverzichtbar. Wer den rebellischen Look unterstreichen möchte, kombiniert die Jacke mit einem weißen T-Shirt, ausgewaschenen oder zerrissenen Jeans, Biker-Boots oder Sneakern. Für den Arbeitsalltag ist die Lederjacke je nach Branche allerdings eventuell zu lässig. Eine Alternative ist ein Blouson, der auch zu Stoffhose, Hemd, Loafer oder Schnürschuhen passt.

Elegant: Jackett und Mantel

Gilt am Arbeitsplatz ein strenger Dresscode, der Anzug und Hemd, womöglich sogar mit Krawatte, vorsieht, muss auch die Jacke seriös aussehen. In Betracht kommt beispielsweise ein Jackett in einer dunklen Farbe wie Schwarz, Anthrazit oder Dunkelblau. Typische Sakkoelemente wie Reverskragen und Zierknöpfe lassen die Jacke elegant wirken; ist sie zudem mit einem Reißverschluss ausgestattet, lässt sie sich komplett schließen - für die Übergangszeit eine sicherlich nicht unwichtige Eigenschaft. Solch ein Jackett passt hervorragend zu einem Anzug sowie zu einem etwas weniger formellen Ensemble aus Stoffhose und Hemd, das viele Unternehmen am Casual Friday erlauben. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, trägt über einem Anzug einen leichten Mantel mit einreihiger Knopfleiste. Ein schwarzer Mantel wirkt klassisch und passt zu allem. Ein camelfarbener Mantel wirkt ebenfalls elegant, er bringt etwas mehr modische Raffinesse in das Outfit.

Sportlich: Funktionsjacken

Wer viel zu Fuß geht, mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt oder sich in seiner Freizeit gern draußen aufhält, ist mit einer praktischen Outdoor-Jacke besser beraten. Funktionsjacken kommen in sportlichen Designs daher und passen damit hervorragend zu Jeans und schlichten Langarmshirts. Vor allem im Alltag und bei allen Unternehmungen im Freien - beispielsweise einem Wanderausflug - sind sie geradezu unverzichtbar. Moderne Funktionsmaterialien gewährleisten, dass die Jacke wasser- und winddicht ist. Auch bei körperlicher Anstrengung kommt man dank der atmungsaktiven Fasern nicht in Schwitzen. Ein Rucksack oder eine Tasche ist in den meisten Fällen verzichtbar, denn wichtige Utensilien wie Handy und Portemonnaie lassen sich in den verschließbaren (Innen-)Taschen verstauen.

(vo)
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