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Berlin: Gut verarbeitete Kleidung ist gut für die Umwelt

Berlin : Gut verarbeitete Kleidung ist gut für die Umwelt

Viele Stapel im Kleiderschrank bleiben einfach liegen: Die Klamotten trägt man einfach nie. Und trotzdem kommen weiter neue dazu. Für die Umwelt ist das natürlich nicht gut. Darauf weist der Nachhaltige Warenkorb hin - ein Projekt des Rates für Nachhaltige Entwicklung.

Besser ist es, wenige, dafür aber gut verarbeitete Kleidungsstücke zu haben, die einem auch so gut gefallen, dass man sie nicht nur eine Saison tragen möchte.

Bei der Verarbeitung achtet man darauf, dass die Nähte gerade sind, keine Fäden überstehen, die Knöpfe fest angenäht sind und die Reißverschlüsse sauber eingenäht. Bio-Rohstoffe wie Bio-Baumwolle, Bio-Hanf oder Bio-Leinen haben noch einmal eine bessere Umweltbilanz - beim Anbau werden keine Pestizide benutzt.

Siegel bieten eine gute Basis für das Urteil über ein Kleidungsstück - es gibt einige von ihnen: Bio-Baumwolle kann etwa das blaue Naturtextil IVN-zertifiziert oder das GOTS-Siegel tragen. Das Fairtrade-Siegel sagt aus, dass auf eine faire Entlohnung der Produzenten geachtet wird. Auf die sozialen Bedingungen bezieht sich auch das Siegel der Fair Wear Foundation. Schadstoffgeprüft sind zum Beispiel Textilien mit dem Siegel Textiles Vertrauen.

Und natürlich gilt: Die Nutzungszeit von Kleidung verlängert man auch dadurch, indem man etwa Second Hand einkauft oder Klamotten, die man selber nicht mehr anziehen mag, weitergibt.

(dpa)