1. Leben
  2. Lifestyle

München: Ein Holzkohlegrill ist etwas für geduldige Menschen

München : Ein Holzkohlegrill ist etwas für geduldige Menschen

Gas, Kohle oder Strom? Alle drei Energieformen bieten sich zum Grillen an. Wer einen neuen Grill kauft, hat daher die Qual der Wahl. Wann welcher Gerätetyp sinnvoll ist, erläutern Experten im Folgenden.

Der Holzkohlegrill: Das Fleisch grillt über einer offenen Flamme und bekommt so einen rauchigen Geschmack. Der Grill eignet sich für Gartenbesitzer, die dieses Aroma mögen und viel grillen. Je nach Größe des Grills kann es nach Angaben des Kochbuchautor Sebastian Dickhaupt bis zu einer Stunde dauern, bis die Kohle durchgeglüht ist und das Fleisch aufgelegt werden kann.

Der Gasgrill: Der Gasgrill ist die bequemere, spontanere Variante des Holzkohlegrills, erläutert Dickhaut. Nach circa fünf Minuten ist der Grill auf Betriebstemperatur, das Fleisch kann aufgelegt werden. Besitzer eines solchen Geräts sollten immer eine volle Gasflasche auf Vorrat haben, sonst kann das Vergnügen ein jähes Ende finden.

Der Elektrogrill: Sobald der Stecker des Elektrogrills in der Steckdose ist, wird der Heizstab heiß, und das Fleisch kann auf den Rost. Der Grill ist klein und lässt sich daher überall unterbringen. Daher eignet er sich besonders für Menschen mit kleinem Balkon, die nur gelegentlich grillen. Das Fleisch bekommt aber keinen rauchigen Geschmack. „Für mich ist der Elektrogrill ein Küchengerät”, sagt Dickhaut.

Der Einweggrill: Für spontanes Würstchengrillen im Park reichen Einweggrills. „Einweggrills sind besser als ihr Ruf”, sagt Olaf Seidel vom Grillteam GutGlut in Rösrath, dem Gewinnerteam der Deutschen Grill- und BBQ Meisterschaft 2012 in der Profikategorie. Dicke Fleischscheiben werden auf dem Wegwerfgrill allerdings nicht gar, weil die Glut nur eine begrenzte Hitze entwickelt und auch nur eine kurze Zeit glüht. Außerdem kann sie nicht erneut entfacht werden. Dennoch ist auch hier Vorsicht geboten: „Die Aluschale wird sehr heiß”, warnt Lothar Beckmann von der Stiftung Warentest. Sie muss auf einem feuerfesten Untergrund stehen. Geeignet sind zum Beispiel Pflastersteine, eine Steinplatte oder ein fester, ebener Sandboden.

(dpa)