Der Sommer ist da: Höchste Zeit für die passende Bademode

Der Sommer ist da : Höchste Zeit für die passende Bademode

In Deutschland startet die Freibad-Saison üblicherweise im Mai, wenn die Temperaturen langsam steigen. Inzwischen ist der Andrang in den Bädern groß, und auch die Badeseen locken immer mehr Besucher an. Die Wetterprognosen für diesen Sommer verheißen weiterhin hohe Temperaturen und viel Sonne.

Da kommt eine Abkühlung gerade recht - und die aktuelle Bademode sorgt für noch mehr gute Laune.

Wie alle anderen Bereiche der Mode sind auch Bikinis, Badeanzüge und Badehosen wechselnden Trends unterworfen. Das heißt konkret in diesem Jahr: Die 60er und 70er sind zurück! Die Schnitte der Ein- und Zweiteiler für Damen werden klassischer und femininer, manchmal auch gewagter.

Besonders beliebt bei Badeanzügen sind in dieser Saison hohe Beinausschnitte, die die Beine länger aussehen lassen. Auf diese Weise wirken Einteiler alles andere als altbacken: Wer sie trägt, zeigt Mut zum Individualismus und strahlt Sinnlichkeit aus. Bikinihöschen findet man aktuell häufig im trendigen High-Waist-Schnitt, der die Taille betont (und nebenbei den Bauch ein wenig flacher schummelt).

Bei den Oberteilen sind Bandeau-Tops und Neckholder angesagt. Auch ausgefallene Schnitte, wie bei asymmetrischen One-Shoulder-Bikini-Oberteilen, wird man 2019 häufiger bewundern können. Raffinierte Details wie Rüschen und Schnürungen fungieren bei Bikinis und Badeanzügen als Hingucker. Punkte und Streifen zählen weiterhin zu den Dauerbrennern bei den Mustern.

Aber auch gewagtere Prints sind im Kommen, beispielsweise Animal-Prints oder Kaleidoskop-Muster. Auch Logo-Prints sind derzeit wieder angesagt - je auffälliger, desto besser. Was Badehosen angeht, werden die Modelle insgesamt etwas kürzer und figurbetonter - die weiten Surfershorts haben also ausgedient. Zwar sind der Farbpalette keine Grenzen gesetzt, leuchtende Farben wird man allerdings häufiger sehen, und zwar in Kombination mit kleinen Mustern.

Mit dem passenden Badeanzug oder der richtigen Badehose ist es allerdings noch nicht getan. Für die optimale Vorbereitung auf den Sommer sind einige weitere Hilfsmittel vonnöten: Unverzichtbar ist ein zuverlässiger Sonnenschutz. Sonnencreme, am besten mit einem möglichst hohen Schutzfaktor, ist Pflicht, selbst wenn man sich nicht allzu lange draußen aufhält. Regelmäßiges Eincremen wird von Dermatologen dringend empfohlen - ein Sonnenbrand ist schließlich nicht nur unangenehm, sondern erhöht auch das Hautkrebsrisiko.

Ebenfalls nicht zu unterschätzende Gefahren sind Sonnenstich und Hitzschlag. Eine Kopfbedeckung und luftige Kleidung beugen diesen vor, gerade in der Mittagshitze sollte man jedoch auch gut geschützt lieber im Schatten bleiben. Ebenfalls unerlässlich: eine Sonnenbrille, die die Augen vor UV-Strahlen schützt. Experten raten dazu, nur auf Modelle aus dem Fachhandel zurückzugreifen. Wichtig ist nämlich, dass die Brille die Prüfzeichen CE und UV 400 aufweist. Nur dann ist sichergestellt, dass sie den vorgegebenen Sicherheitsanforderungen entspricht und dass UV-Strahlen mit einer Wellenlänge von bis zu 400 nm blockiert werden.

Bei allen Vorsichtsmaßnahmen, die Hitze und Sonne erforderlich machen: Der Spaßfaktor sollte im Sommer natürlich nicht zu kurz kommen. Für Action im Pool oder See sorgt beispielsweise ein Wasserball, zum Entspannen laden coole Luftmatratzen in Form von Donut, Ananas oder Flamingo ein, und wer sich trotz des warmen Wetters gerne etwas bewegen und dabei eine beliebte Trendsportart ausprobieren möchte, kann sich beim Stand-up-Paddling darin üben, auf dem Brett stehend die Balance zu halten.

(vo)
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