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Münster: Zahl der Masernerkrankungen in NRW stagniert

Münster : Zahl der Masernerkrankungen in NRW stagniert

Die Masernerkrankungen in NRW gehen offenbar zurück. In der vergangenen Woche seien keinen neuen Erkrankungen gemeldet worden, sagte Matthias Schröter vom Landesinstitut für den öffentlichen Gesundheitsdienst.

Man gehe davon aus, dass es „jetzt ruhig bleibt” und keine Neuerkrankungen in größerem Umfang mehr hinzukommen.

Für einen deutlichen Anstieg der Zahlen hatte zuletzt ein Masernausbruch in einer Düsseldorfer Schule mit mehr als 50 Erkrankten gesorgt. Bislang seien in diesem Jahr in NRW 247 Masernerkrankungen gemeldet worden, betonte Schröter. Das liege über den Durchschnittswerten der Jahre 2004 und 2005, jedoch deutlich unter dem Wert des Vorjahres. 2006 waren landesweit mehr als 1700 Fälle bekannt geworden - zwei Kinder starben an den Folgen der Krankheit.

Von den Erkrankungen sind vor allem Kinder und Jugendliche betroffen. Bei Masern handelt es sich um eine hoch ansteckende Viruserkrankung, die schwere Komplikationen wie Lungen- und Hirnentzündungen nach sich ziehen kann.