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Bonn: Weniger Migräne durch mehr Magnesium

Bonn : Weniger Migräne durch mehr Magnesium

Migräne ist eine der häufigsten Kopfschmerzformen. Etwa 7 Prozent der Männer und 14 Prozent der Frauen in Deutschland leiden regelmäßig darunter. Zwar ist nicht vollständig geklärt, wie Migräne genau entsteht, unstrittig ist jedoch, dass Magnesium dabei eine wichtige Rolle spielt.

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Migränepatienten einen erniedrigten Magnesiumgehalt aufweisen. In klinischen Untersuchungen wurde festgestellt, dass zusätzliches Magnesium sowohl bei der Behandlung akuter Migräneanfälle als auch zur Migränevorbeugung wirksam ist. Wissenschaftler vermuten, dass Magnesiummangel die Blutgefäße im Gehirn verengt.

Wer an Migräne leidet, sollte daher auf eine gute Magnesiumversorgung achten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für Frauen 300-350 mg und für Männer 350-400 mg Magnesium täglich. Zur Vorbeugung von Migräneanfällen beträgt die therapeutisch empfohlene Dosis 600 mg Magnesium.

Neben Vollkornprodukten, Nüssen, Hülsenfrüchten, Fisch und einigen Gemüsen bieten Heilwässer mit einem Magnesiumgehalt ab etwa 100 mg/Liter eine einfache und wirksame Möglichkeit, die Magnesiumzufuhr gezielt zu verbessern. Magnesium aus Heilwasser kann der Körper besonders gut verwerten, da der Mineralstoff im Wasser bereits gelöst vorliegt.

8 Tipps, wie Sie Migräne vorbeugen:

1. Achten Sie auf eine ausreichende Versorgung mit Magnesium.

2. Trinken Sie täglich magnesiumreiches Heilwasser ab etwa 100 mg Magnesium pro Liter. Welche Heilwässer magnesiumreich sind, zeigt die Website www.heilwasser.com

3. Essen Sie magnesiumreiche Lebensmittel wie Vollkorngetreide, Nüsse, Hülsenfrüchte, Fisch und Gemüse wie Spinat oder Kohlrabi.

4. Lernen Sie Entspannungsmethoden wie Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training, Biofeedback oder Yoga.

5. Treiben Sie regelmäßig Sport. Ideal sind Ausdauersportarten wie Joggen, Walken, Radfahren oder Schwimmen.

6. Wenden Sie gezielte Akupressur- bzw. Akupunktur-Techniken an.

7. Sorgen Sie für einen regelmäßigen Tagesablauf, schlafen Sie ausreichend und vermeiden Sie Stress.

8. Meiden Sie Ihre persönlichen Migräneauslöser. Als typische Auslöser gelten Licht, Stress und bestimmte Lebensmittel wie Rotwein, Schokolade oder Käse.

(dpa)