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Düsseldorf: Weniger Babys starben an „plötzlichem Kindstod”

Düsseldorf : Weniger Babys starben an „plötzlichem Kindstod”

Die Zahl der Todesfälle bei Babys durch den plötzlichen Kindstod ist in Nordrhein-Westfalen zurückgegangen. Im vergangenen Jahr wurden 97 solche Todesfälle registriert, teilte das Statistische Landesamt am Donnerstag in Düsseldorf mit.

2000 waren in NRW noch 164 Babys an plötzlichem Kindstod gestorben. Im Jahr 2006 starben in NRW insgesamt 1015 Kinder unter 15 Jahren, 570 Jungen und 445 Mädchen. Das waren fünf Prozent weniger als im Jahr 2005. In 687 Fällen waren Babys (jünger als ein Jahr) betroffen. Jedes zweite (344) betroffene Kind in dieser Altersgruppe starb kurz nach der Geburt. Angeborene Fehlbildungen, Deformationen und Chromosomen-Anomalien führten in 171 Fällen zum Tode.

328 verstorbene Kinder waren laut Landesamt zwischen einem und 14 Jahren alt. 72 von ihnen starben an Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems oder des Nervensystems; bösartige Neubildungen führten bei 62 Kindern zum Tode. 69 Kinder kamen durch Verletzungen, Vergiftungen oder Verkehrsunfälle ums Leben.