Frankfurt/Main: Wandern kräftigt kranke Herzen

Frankfurt/Main: Wandern kräftigt kranke Herzen

Wandern ist für Herzkranke eine gute Möglichkeit, ergänzend zu anderen Ausdauersportarten ihre Kondition zu trainieren.

Patienten dürften im Flachland in der Regel ohne besondere Risiken wandern, wenn ihre koronare Herzkrankheit ausreichend behandelt und stabil ist, erläutert der Kardiologe Frank Sonntag vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung in Frankfurt.

Forschungsergebnisse deuteten darauf hin, dass sich das Wandern positiv auf die Blutgefäßinnenwände auswirkt, die Bildung zusätzlicher Blutgefäße anregt und die körpereigenen Abwehrkräfte stärkt.

Um sich nicht zu überlasten, sollten Herzpatienten darauf achten, dass sie sich beim Wandern ohne Atemnot unterhalten können, rät Sonntag. Dagegen ist die Grenze überschritten, wenn Betroffene einen Angina-pectoris-Anfall oder kaum noch Luft bekommen. Wer zum Wandern in die Berge fährt, sollte sich ein bis zwei Tage akklimatisieren. In dieser Zeit könnten sich die Patienten mit einfachen Wanderungen eingewöhnen. Längere Strecken unternehmen sie besser erst danach.

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