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Lunzenau: Viel trinken und Sport sind die beste Vorbeugung gegen Nierenkoliken

Lunzenau : Viel trinken und Sport sind die beste Vorbeugung gegen Nierenkoliken

Für manche Menschen ist es die schmerzhafteste Erfahrung ihres Lebens überhaupt: Wenn sich ein Nierenstein löst, in den Harnleiter gelangt und diesen blockiert, kann das extreme, krampfartige Schmerzen verursachen.

Ärzte sprechen dann von einer Nierenkolik. Verhindern kann man diese Erfahrung meist mit Hilfe von ein paar einfachen Regeln: „Wichtig ist auf jeden Fall, reichlich zu trinken”, rät Ingrid Pawlick, Fachärztin für Allgemeinmedizin in Lunzenau und Vorsitzende des Sächsischen Hausärzteverbandes.

Denn so verdünnt sich der Urin und die Konzentration der steinbildenden Substanzen bleibt unkritisch. Auch regelmäßige Bewegung und das Vermeiden von Übergewicht haben sich als vorteilhaft herausgestellt.

Bilden sich dennoch Nierensteine, hat das erst einmal keine negativen Folgen. Viele Menschen leben bereits mit Nierensteinen, ohne es zu wissen, und bemerken die Erkrankung erst, wenn es zu einem schmerzhaften Abgang kommt. „Vorwarnzeichen für Nierenkoliken gibt es keine”, bestätigt auch Pawlick.

Eine Laboruntersuchung kann dann Aufschluss über die möglichen Ursachen geben. Erst dann kann auch entschieden werden, welche Strategie für die Vorbeugung neue Steine sinnvoll sein kann. In vielen Fällen reicht eine Ernährungsumstellung aus, um die Bildung der lästigen Kristalle zu vermeiden. Hier sollte allerdings jeder mit seinem Arzt absprechen, welche Lebensmittel in seinem Fall zu meiden sind.