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Berlin: Versorgung bei Rheuma und Rückenschmerzen soll besser werden

Berlin : Versorgung bei Rheuma und Rückenschmerzen soll besser werden

Die Versorgung von Patienten mit Rückenschmerzen und Rheuma soll deutlich verbessert werden. Dies beschloss der sogenannte Gemeinsame Bundesausschuss von Krankenkassen, Ärzte- und Patientenverbänden am Donnerstag in Berlin.

Bei der Therapierung chronischer Rückenschmerzen sollten künftig unter anderem nicht allein Medikamente, sondern auch weitere Behandlungsformen und Maßnahmen zur beruflichen Wiedereingliederung stärkere Beachtung finden.

Bei einer entzündlichen rheumatischen Erkrankung werde es darum gehen, durch eine effiziente Aufgabenverteilung zwischen Haus- und Fachärzten verlässliche und rasche Diagnosen sowie eine fachgerechte Behandlung zu ermöglichen, hieß es im Anschluss an eine Sitzung des Ausschusses. Unnötige Wartezeiten sollten vermieden werden.

In Deutschland leiden den Angaben zufolge rund zwei Millionen Menschen an Rückenschmerzen. Bei weit über 600.000 Patienten der Gesetzlichen Krankenversicherung wurde eine entzündliche rheumatische Erkrankung festgestellt.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen.

(dpa)