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München: Übermüdung setzt logisches Denken außer Kraft

München : Übermüdung setzt logisches Denken außer Kraft

Wenn Menschen zu wenig schlafen, schaltet das Gehirn laut einer US-Studie das logische Denken mehr oder weniger ab. Stattdessen übernehme das Gefühlszentrum die Kontrolle.

Das berichtet die in München erscheinende Fachzeitung „Ärztliche Praxis”. Demnach wurden an der Universität von Kalifornien 13 Freiwillige untersucht, die 35 Stunden am Stück wach blieben. Ihnen und einer Vergleichsgruppe von ausgeschlafenen Probanden wurden 100 Bilder gezeigt, die emotional zum Teil sehr belastend waren.

Bei den übermüdeten Teilnehmern wurde das Gefühlszentrum im Gehirn deutlich stärker gereizt. Die Ergebnisse könnten unter anderem die überzogenen Gefühlsausbrüche junger Mütter nach durchwachten Nächten erklären, heißt es.

Außerdem zeige die Studie, wie gefährlich es ist, wenn übermüdete Menschen - zum Beispiel während der Nachtschicht im Beruf - wichtige Entscheidungen treffen müssen.