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Tipps um die Tiergesundheit sicherzustellen

Hausgenosse : Tipps um die Tiergesundheit sicherzustellen

Gute Gründe für einen gefiederten oder felltragende Hausgenossen gibt es viele. Wer alleine wohnt, freut sich über die Gesellschaft seines Haustiers und Kinder lieben Tiere sowieso.

Wer über den Jahreswechsel einen tierischen Hausgenossen bei sich einziehen lässt, sollte nicht nur die persönlichen Lebensumstände zuvor prüfen, sondern sich eingehend über die Bedürfnisse des neuen Familienmitglieds informieren. Dieser Beitrag gibt vier Tipps, die dabei helfen, dem neuen Freund ein langes, gesundes Leben zu genießen.

Artgerecht kann ganz unterschiedlich sein

Haustiere gehören schon seit Jahrtausenden zum menschlichen Alltag dazu. Damals wie heute beginnt mit dem Einzug des neuen Mitbewohners die Verantwortung auf menschlicher Seite, sich um das Tier zu kümmern und es so artgerecht wie möglich zu halten. Was genau unter artgerechter Haltung verstanden werden muss, ist von Tierart zu Tierart verschieden.

Die individuellen Lebensbedingungen und Bedürfnisse jeder einzelnen Tierart signalisieren uns Menschen, unter welchen Bedingungen sich das Tier am wohlsten fühlt. Wo sich Wellensittichen beispielsweise über das Abknabbern von Hirsestangen und reichlich Freiflug mit Artgenossen freuen, ist für einen großen Hund unter artgerechter Haltung nicht nur ausgedehntes Gassigehen, sondern auch regelmäßiges Arbeiten angezeigt. Hier ist der Halter schon vor dem Einzug des Haustiers in der Pflicht, sich über die Bedürfnisse zu informieren und den Rahmen zu schaffen, um diese möglichst genau erfüllen zu können.

Eine nicht artgerechte Haltung hat schwerwiegende Folgen für das Tier. Neben körperlichen Problemen, beispielsweise aufgrund von mangelnder Bewegung, kann es auch zu schweren Verhaltensstörungen kommen. Diese machen den Alltag der Tiere zur Qual und belasten das Miteinander schwer.

In guten wie in schlechten Zeiten

Ein Menschenjahr entspricht sieben Hundejahren. Auch Haustiere genießen heute dank medizinischer Versorgung eine hohe Lebenserwartung. Dennoch müssen sich Halter darauf einstellen, in einigen Jahren einen kranken oder körperbehinderten Hunde- oder Katzensenior zu pflegen. Neben den oftmals hohen Tierarztkosten sind Halten vielfach überrascht durch die Höhe der Zusatzausgaben, beispielsweise in Form von Spezialnahrung oder Pflegebedarf. Trotz artgerechter Haltung werden Tiere krank und benötigen medizinische Hilfe.

Um die Kosten problemlos decken zu können, lohnt sich eine Tierkrankenversicherung. Diese funktioniert ähnlich wie bei einer Krankenversicherung für Menschen und sorgt dafür, dass Tierarztkosten erstattungsfähig werden. Mit einer Tierkrankenversicherung kann verhindert werden, den geliebten Hausgenossen aufgrund von fehlenden finanziellen Mitteln einschläfern zu lassen. So lassen sich Haustiere versichern und Halter gewinnen die Sicherheit, wirklich alles für ihren Liebling tun zu können.

Vier Tipps für mehr Gesundheit beim Haustier

Für noch mehr schöne gemeinsame Jahre ist artgerechte Tierhaltung ein Muss. Diese Tipps helfen dabei, das Leben mit Tier so zu gestalten, dass es seinen Bedürfnissen entspricht:

  • Bereits nach der Entscheidung für eine Tierrasse sollen Informationen über dessen Eigenschaften, Verhaltensweisen und dessen Ernährungsvorlieben gesammelt werden.
  • Halter, welche die Lebensumstände ihres Tieres so genau wie möglich an dessen natürliche Lebensbedingungen anpassen, gehen den Schritt in die richtige Richtung.
  • Die natürlichen Lebensbedingungen betreffen nicht nur die Ernährung oder das Verhalten, sondern auch die sozialen Gewohnheiten. Ist eine Tierrasse eher Einzelgänger oder ein Herdentier? Auch hier muss artgerechte Haltung ansetzen.
  • Auch kleine Tiere können erstaunlich hohen Platzbedarf haben. Wellensittiche sind zwar ein eher kleines Haustier, brauchen jedoch viel Raum für tägliche Freiflüge, um sich wirklich wohl zu fühlen.