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Wiesbaden: Thrombose-Schutz nach Krankenhausaufenthalt beachten

Wiesbaden : Thrombose-Schutz nach Krankenhausaufenthalt beachten

Auch nach der Entlassung aus dem Krankenhaus sollten sich Patienten weiter um Thrombose-Schutz kümmern. Besonders hoch ist die Gefahr von Blutgerinnseln in den Venen nach Hüft- und Kniegelenksoperationen.

Aber auch Eingriffe an Bauch, Wirbelsäule oder Becken und Notoperationen nach Unfällen erhöhen das Risiko. Darauf weist der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) in Wiesbaden hin. Herzinfarkt- und Krebspatienten seien ebenfalls häufiger betroffen.

Im Gegensatz zu früher würden Patienten heute nach chirurgischen und orthopädischen Eingriffen möglichst frühzeitig aus dem Krankenhaus entlassen. Besonders wenn sie anschließend zu Hause viel im Bett liegen müssen, steigt das Risiko einer Thrombose. Wenn der Arzt es empfiehlt, sollten Patienten deshalb unbedingt weiter gerinnungshemmende Medikamente einnehmen.

Schutz vor Gerinnseln bieten außerdem Kompressionsstrümpfe. Damit das Blut nicht verdickt, sollten täglich ein bis zwei Liter getrunken werden. In Absprache mit dem Arzt ist es wichtig, sich so viel wie möglich zu bewegen und spezielle Venengymnastik zu absolvieren.