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Sterilisation von Kosmetik-Werkzeugen: Die Wichtigkeit der Sterilisierung von Werkzeugen

Beauty-Branche : Sterilisierung von Kosmetik-Werkzeugen ist wichtig

Die Verbreitung von Infektionskrankheiten in Kosmetikstudios ist deutlich gestiegen. Kosmetikstudios werden immer häufiger besucht und bekommen mehr ansehen. Jedoch vernachlässigen viele Studios immer noch wichtige Hygienevorschriften.

Die Hygiene-Verordnungen in jedem Land wurden für die Sicherheit und Sauberkeit der kosmetischen Behandlungen festgelegt. Ohne sie würden viele Komplikationen und Fehlbehandlungen verursacht werden. Jedes Land hat dabei andere Bestimmungen und Gesetze. Einige Staaten bewachen die Beauty-Branche sehr streng und führen regelmäßige Kontrollen durch.

1. Sterilisation von Kosmetik-Werkzeugen: Wieso ist es so wichtig?

Alle Kosmetiker und Salons, die mit Werkzeugen arbeiten, welche auf Menschenhaut angewendet werden, müssen Richtlinien und Pflichten befolgen. Diese müssen umgesetzt werden, damit Personal und Kunden vor Infektionen und Krankheitsübertragungen geschützt werden.

Hierzu gehört dir regelmäßige Sterilisation von Tools und Werkzeugen, um Komplikationen während der Behandlung zu verhindern.

Eine effektive Sterilisation kann nur durch einen kompakten Autoklav erreicht werden. Ein Autoklav wird zur Dampfsterilisation eines gereinigten Werkzeugs benutzt und fast alle Viren, Bakterien und Unreinheiten.

Vorteile eines solchen Gerätes sind die Effektivität und Kompaktheit.

Es muss sichergestellt werden, dass die Anwendung von Sterilisationsmaßnahmen bei jedem Kunden erfüllt wird. Nur so kann ein reibungsloser Ablauf der Behandlung garantiert werden.

Viele Krankheitserreger wie Viren und Bakterien können durch verschiedene Wege übertragen werden. Verunreinigte Gegenstände und fehlaufbereitete Werkzeuge sind die häufigsten Ursachen für solche Krankheiten.

Während des kleinsten Prozedur ist es möglich, dass die Haut des Kunden enorme Brüche erleidet und Wege für Infektionskrankheiten geöffnet werden. Somit können auch Viren und Bakterien in die Blutlaufbahn oder in die Haut gelangen und weitreichende Folgen verursachen.

In einigen Fällen kann es sogar zu einer Blutvergiftung kommen. Eine Sepsis (Blutvergiftung) kann dann zur Stande kommen, wenn eine Infektion nicht frühzeitig behandelt wird.

Ursachen für eine Blutvergiftung können Bakterien, Pilze und Viren sein, welche alle Mikroorganismen sind, die im Kosmetikstudio übertragen werden können.

Schwerwiegende Krankheiten wie HIV, Gelbsucht, Mykose oder Hepatitis sind ebenfalls bekannte „Beauty-Krankheiten“ und sorgen für Störungen im gesamten menschlichen Körper.

Solche Krankheiten sind innerhalb der Kosmetik-Branche weit verbreitet und ist auf die mangelnde Hygiene zurückzuführen. Die Verordnungen und Gesetze sollen solche Fälle vermindern.

2. Gesetzliche Vorschriften für das Sterilisieren von Werkzeugen

Der Gesetzgeber gibt vor, dass bestimmte Vorgaben eingehalten werden müssen. Kosmetikstudios und andere Salons müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um Schönheitsbehandlungen tätigen zu können. Die wichtigsten Kriterien dafür sind: ein sauberer Arbeitsplatz und ein arbeitsplatznaher Bereich für das Desinfizieren der Hände.

Waschbecken sollen möglichst weit vom Arbeitsplatz entfernt sein, da das Spritzwasser für eine Verbreitung von Keimen sorgen kann. Idealerweise sollen sich Waschbecken nicht im Behandlungsraum befinden.

Am wichtigsten ist die Sterilisation von Arbeitsmaterialien und Werkzeugen. Einige Schritte und Anwendungen, die vom Gesetzgeber festgelegt sind, müssen hierbei ausgeführt werden:

Hygienische Desinfektion: Bevor eine Behandlung durchgeführt wird, in der möglicherweise Verletzungspotenzial an Haut und Schleimhaut besteht, müssen die Hände sorgfältig gewaschen und desinfiziert werden.

Haut- und Schleimhautdesinfektion beim Kunden: Vor der Behandlung eines Kunden muss die Behandlungsstelle mit einem alkoholischen Hautdesinfektionsmittel gereinigt werden.

Sterilisationsverfahren: Hierbei unterscheidet man zwischen zwei verschieden Verfahren: Autoklavierung und Heißluftsterilisation. Die Anwendung der Verfahren unterscheiden sich vom gegebenen Material und dem Zustand der Werkzeuge.

Heißluftsterilisation: Bei dieser Form der Sterilisation werden die Werkzeuge nach der Reinigung und Trocknung in Alufolie verpackt. Anschließend beginnt man mit dem Sterilisieren. Hierzu benötigt man eine Einwirkzeit von ca. 30 Minuten bei einer Wärme von 180°C. Die Heißluftsterilisation ist verboten in Deutschland und deshalb vom Gebrauch ausgeschlossen.

Autoklavierung: Dieses Verfahren wird auch Dampfsterilisation genannt. In diesem Prozess werden hitzebeständige Materialien wie Metall oder Glas sterilisiert. Auch bestimme Textilien, Kunststoffe und Gummiarten können in diesem Verfahren bearbeitet werden. Im Gegensatz zur Heißluftsterilisation können hier viel mehr Materialien sterilisiert werden.

Während der Autoklavierung werden die gereinigten Instrumente nach der Trocknung in den Autoklavierer platziert. Anschließend folgt eine Einwirkzeit von ungefähr 10 Minuten bei ca. 125° C. Der Autoklavier- Zyklus lässt sich in vier Abschnitten gliedern:

  1. Steigzeit
  2. Ausgleichszeit
  3. Sterilisationsphase
  4. Abkühlphase

Die Werkzeuge und Instrumente sind nach dem Prozess von jeglichen Keimen befreit und sind nun einsatzbereit.

3. Kosmetik-Autoklav: Wie man den perfekten Autoklav findet

Ein Autoklav ist ein verschließbarer Druckbehälter, mit dem man Arbeitsmaterialien und Werkzeuge von Keimen und Mikroorganismen befreit. Durch Hitzeeinwirkung und erhöhtem Druck gerinnen die Eiweiße der Mikroorganismen und sorgen für einen Reinzustand des Instruments bzw. der Werkzeuge.

Der Autoklav ist essentiell für jedes Kosmetikstudio, welches großen Wert auf die Gesundheit und Sauberkeit des Personals und der Kunden legt. Das Autoklavieren gehört zu den sichersten und zuverlässigsten Sterilisationsverfahren und wird deshalb sehr oft von Kosmetikstudios benutzt.Instrumente und andere Werkzeuge müssen vor der Behandlung gründlich gesäubert werden und frei von Keimen sein. Durch einen kompakten Autoklav ist ein solcher Zustand reibungslos möglich. Es gibt einige wichtige Punkte, auf die Sie bei einem Kauf achten müssen.

Zum einen ist es für Kosmetikstudios extrem wichtig, wenn sie schnell wieder Zugriff auf ihre Werkzeuge haben, damit Kunden keine längere Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. Ein Autoklav mit einem sofortigen Sterilisationsprozess ist deshalb von Vorteil. Des Weiteren sollte auch auf die Qualität der Sterilisation geachtet werden. Einige Hersteller bieten Autoklaven mit schnellen Prozessen an, jedoch sind diese nicht effektiv und lassen immer noch große Mengen an Keimen zurück.

Ein weiterer Erkennungsmerkmal von gutem Autoklaven ist eine Zertifizierung. Eine medizinische Zertifizierung ist eine Qualitätsgarantie und signalisiert, dass dieses Gerät gründlich geprüft bzw., getestet wurde. Nicht alle Autoklaven besitzen so einen Gütesiegel. Qualitätssiegel werden erst vergeben, wenn bestimmte Sicherheitsstandards eingehalten werden. Für die Hersteller bedeutet das viele technische Entwicklungen durchzusetzen und auf die Qualität ihrer Geräte zu achten.

Beziehen Sie dieses Kriterium bei der Wahl ihres Autoklaven mit ein.

Ein modernes Kosmetikstudio muss auch auf das passende Design des Autoklaven Rücksicht nehmen. Hersteller mit moderner Technik und Branchenerfahrung wissen diese Eigenschaft zu schätzen und bieten Autoklaven in verschiedenen Farbrichtungen an. Somit bleibt der Autoklav meist unauffällig und sorgt anschließend noch für eine nette Dekoration.

Viele Hersteller bieten immer noch sehr große Autoklaven an, welche nicht mehr mit den modernen Branchenstandards mithalten können. Sollte eine harmonische Atmosphäre im Studio vorherrschen, ist es dringend nötig, einen leisen und kompakten Autoklav zu besitzen. Nur so kann eine ruhige und leise Behandlung gewährleistet werden. So können sie sicher gehen, dass ihre Kunden nicht von nervigen Geräuschen belästigt werden und die angenehme Atmosphäre bestehen bleibt.

Sparen sie sich ebenfalls die Bürokratie und wählen sie einen Hersteller, der Autoklaven ohne Anmeldepflicht beim Gesundheitsamt verkauft. So können sie nach Erhalt der Ware direkt in die Nutzung gehen ohne davor Anträge und Anmeldungen zu verschicken. Autoklaven ohne Anmeldepflicht müssen auch nicht technisch überwacht werden.

(vo)