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Gütersloh: Schlaganfall-Risiko senken: Täglich die Treppe nehmen

Gütersloh : Schlaganfall-Risiko senken: Täglich die Treppe nehmen

Tägliches Treppensteigen auf dem Weg zur Arbeit hilft dabei, das eigene Schlaganfall-Risiko zu senken. Denn Übergewicht und Bewegungsmangel gehören zu den Risikofaktoren eines Schlaganfalls. Darauf weist die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in Gütersloh anlässlich des Weltschlaganfalltags (29. Oktober) hin.

Durch regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung ließen sich die Hälfte der Schlaganfälle hierzulande verhindern. Derzeit seien Herz-Kreislauf-Leiden wie der Schlaganfall die dritthäufigste Ursache für eine Frühverrentung.

Mehr Bewegung im Büro könnten Beschäftigte sich schon mit kleinen Umstellungen verschaffen - etwa, indem sie regelmäßig mit dem Fahrrad statt mit dem Auto oder der Bahn zur Arbeit fahren. Lässt es das Wetter nicht zu, sollten Büromitarbeiter mit dem Auto zumindest nicht bis auf das Firmengelände fahren. Es sei schon ein Anfang, den Wagen ein Stück weiter entfernt zu parken und den übrigen Weg zu laufen.

Ein typischer Fehler sei es auch, dass viele Beschäftigte in der Mittagspause ihren Arbeitsplatz nicht verlassen. Jeder vierte Berufstätige arbeite vielmehr die Mittagspause durch, erläutert die Stiftung und beruft sich auf eine Forsa-Umfrage. Sie biete aber eine gute Gelegenheit, um sich wenigstens für zehn Minuten die Beine zu vertreten.

Generell sollten Erwachsene sich ihrer Gesundheit zuliebe mindestens 30 Minuten pro Tag bewegen. Um das zu kontrollieren, helfe ein „Bewegungspass”. In diesem Heft tragen Beschäftigte vom Joggen über das tägliche Radfahren alle körperlichen Aktivitäten ein. Dabei müssten sie nicht unbedingt ins Schwitzen kommen und sich auch nicht 30 Minuten am Stück bewegen: Jede Aktivität zähle, die länger als 10 Minuten dauert. Wer ein solches Heft über mehrere Wochen führt, könne sich seine Erfolge Schwarz auf Weiß vor Augen halten.