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Bonn: Salat und Antipasti vom Buffet sind nichts für Schwangere

Bonn : Salat und Antipasti vom Buffet sind nichts für Schwangere

Zum Schutz vor Lebensmittelinfektionen sollten sich Schwangere in Restaurants und Kantinen nur für Gerichte entscheiden, die direkt vor dem Verzehr durcherhitzt werden. Salate und Antipasti vom Buffet meiden sie besser, rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bonn.

Auch tierische Lebensmittel, die wie Hackfleisch oder Rohmilchkäse roh verzehrt werden, oder geräucherte Fische sollten grundsätzlich nicht auf ihrem Teller landen. Denn solche Speisen können mit Keimen wie Toxoplasmen oder Listerien verunreinigt sein, die bei einer Infektion schlimmstenfalls zum Tod des ungeborenen Kindes führen können.

Die DGE empfiehlt aus diesem Grund auch, vorsichtshalber auf Sauermilchkäse zu verzichten und bei jedem Käse die Rinde abzuschneiden - selbst wenn sie mitgegessen werden könnte. Verpackten Käse und Wurstaufschnitt essen Schwangere am besten nur in geringen Mengen und nur lange vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums. Mischsalat aus der Tüte ist ganz tabu.

(dpa)