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Hannover: Risiko Schwangerschaftsdiabetes: Gezielt untersuchen lassen

Hannover : Risiko Schwangerschaftsdiabetes: Gezielt untersuchen lassen

Eine sogenannte Schwangerschaftsdiabetes erhöht das Risiko für eine Frühgeburt.

Weil aber nur selten entsprechende Symptome auftreten, sollten sich schwangere Frauen gezielt untersuchen lassen, empfiehlt Christian Albig vom Berufsverband der Frauenärzte (BVF) in Hannover. „Durch rechtzeitiges Erkennen und eine adäquate Behandlung können Frühgeburten und Komplikationen während der Entbindung verhindert werden”, so Albig. Der Test auf eine mögliche Schwangerschaftsdiabetes sollte daher während der 24. und 28. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden.

Die sogenannte Gestationsdiabetes gehört zu den häufigsten Komplikationen während der Schwangerschaft, sie tritt in drei bis fünf Prozent der Fällen auf. Wird die Krankheit nicht behandelt und das Kind im Mutterleib weiter einer erhöhten Blutzuckerkonzentration ausgesetzt, kurbelt das seine Insulinproduktion an. Dadurch werden wiederum verstärkt Zucker und Fette im Körper des Ungeborenen gespeichert. Das Baby wächst übermäßig und scheidet verstärkt Urin aus, was die Fruchtwassermenge vermehrt. Dadurch erhöht sich die Gefahr einer Frühgeburt. Auch besteht laut BVF die Gefahr, dass ein übergroßes Kind nur per Kaiserschnitt oder Saugglocke entbunden werden kann.