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Heidenheim/München: Reinigungssprays können Asthma-Risiko erhöhen

Heidenheim/München : Reinigungssprays können Asthma-Risiko erhöhen

Der Einsatz von Haushaltsreinigern zum Sprühen kann das Asthmarisiko deutlich erhöhen. Das gilt ganz besonders für Produkte zum Säubern von Glas- und Möbeln, aber auch für Geruchssprays, warnt der Bundesverband der Pneumologen (BdP) in Heidenheim (Baden-Württemberg).

Eine internationale Studie ergab, dass bei einem wöchentlichen Einsatz der Sprays das Risiko auf Atemwegsbeschwerden und Asthma- Symptome eineinhalb Mal so hoch ist wie bei der Nutzung anderer Reiniger.

Wer vier Mal pro Woche sprüht, unterliegt sogar einem doppelt so hohen Risiko. An der Studie mit 3500 Teilnehmern waren nach BdP-Angaben unter anderem Wissenschaftler der Ludwig- Maximilians-Universität in München beteiligt.

Der Pneumologen-Verband rät, während des Einsatzes der Sprays möglichst nicht einzuatmen und anschließend gut zu lüften und den Raum zu verlassen. Noch besser sei es, innerhalb von Räumen ganz darauf zu verzichten und zum Beispiel Imprägniersprays für Schuhe ausschließlich vor dem Haus oder auf dem Balkon einzusetzen.