München: Private Krankenversicherung muss transparente Zahnspangen zahlen

München: Private Krankenversicherung muss transparente Zahnspangen zahlen

Private Krankenversicherungen müssen die Kosten für transparente Zahnspangen übernehmen. Das stellte das Amtsgericht München erneut fest.

Die Richter wiesen in ihrer Entscheidung (AZ: 223 C 31469/07) darauf hin, dass durchsichtige Zahnspangen nicht nur aus ästhetischen Gründen verwendet würden, sondern auch medizinisch sinnvoll seien.

In dem behandelten Fall ging es um ein Kind, bei dem die private Kasse die Übernahme der entsprechenden Behandlungskosten ablehnte, weil sie medizinisch nicht notwendig sei. Das sahen die Richter jedoch anders und gaben den klagenden Eltern Recht.

Die Begründung: Die vorgesehene Behandlung sei notwendig, um den Behandlungszweck zu erreichen. Das alleine reicht, um die medizinische Notwendigkeit nach Ansicht des Gerichts zu bejahen und die Versicherung zur Kostenübernahme zu verpflichten.

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