Hamburg: Pheromone entscheiden über Sympathie

Hamburg: Pheromone entscheiden über Sympathie

Gegen manche Menschen hegt man eine spontane Abneigung. Schuld daran sind in vielen Fällen Pheromone.

Kalifornische Forscher haben herausgefunden, dass die hormonellen Duftstoffe darüber entscheiden, ob man einen Menschen „gut riechen kann” oder nicht. Die Antipathie kann aber auch auf Ähnlichkeiten beruhen, wie die Zeitschrift „emotion” (Ausgabe (9/2010) berichtet. Die betreffende Person erinnert zum Beispiel mit ihrem Geruch, Dialekt oder ihrer Mimik und Gestik an einen ungeliebten Menschen aus der Vergangenheit.

Psychologen nennen dieses Phänomen „Übertragung”, bei dem zurückliegende Erlebnisse noch einmal ins Bewusstsein gerufen werden. Wenig hilfreich ist dann, trotz einer spontan empfundenen Abneigung nett zum anderen sein zu wollen. Denn Menschen können dank ihrer Spiegelneurone in der Regel gut beurteilen, ob die Emotionen des Gegenübers echt sind. Neuronen seien Nervenzellen im Gehirn, die die Stimmung anderer Menschen „lesen” können, heißt es in der Zeitschrift.