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Neuartiges CBD-Mundspray mit Minzgeschmack - Schluss mit ekeligen Ölen

Statt Ölen : CBD-Mundspray mit angenehmerem Geschmack

CBD-Produkte sind zurzeit im Trend. Etliche Produkte sind in der Drogerie, Apotheke oder auch im Supermarkt erhältlich, hier oft in Form der Anpreisung als Superfood. Inzwischen lassen sich Öle, Zahnpasten, Mundsprays, Körperpflegeprodukte und vieles mehr mit dem entsprechenden Zusatz finden.

CBD Mundsprays: Worin liegen die Besonderheiten?

CBD Öl in Form von Mundspray ist noch relativ neu und bietet eine Reihe an Vorteilen. Die Sprays mit Minzgeschmack sind geschmacklich besonders wohltuend und mild, da die sonst im Spray enthaltenen Öle manchem nicht schmecken. Doch was gibt es diesbezüglich zu beachten?

Hier einige wichtige Aspekte:

  • Stärke: Die Sprays sind oft in unterschiedlichen CBD Stärken erhältlich. Angegeben wird dies mit einer entsprechenden Prozentangabe.
  • THC: Die Sprays, zumindest die frei verkäuflichen, sind weitestgehend frei von THC, der chemischen Verbindung, welche Cannabis als Droge für viele Konsumenten interessant macht.
  • Positive Wirkung: Oft ist dem Spray ein Vitamin zugesetzt, wie z.B. Vitamin E, was ebenfalls als positiv erachtet werden kann, da die Mundschleimhäute in der Lage sind, die Stoffe aufzunehmen. Ihnen wird ein positiver Einfluss auf die Zahn- und Mundgesundheit nachgesagt, sowie ein Schutz vor Plaque.
  • Anwendung: Die Anwendung erfolgt durch einen Pump Stoß unter die Zunge mit kurzem, anschließendem einwirken lassen.
  • Praktischer Mix: Da die Sprays in kleinen Fläschchen erhältlich sind, eignen sie sich auch ideal als Begleiter für unterwegs. So können sie jederzeit für einen frischen Atem sorgen und gleichzeitig tuen sie sogar noch was für die Zahngesundheit. Auch für Leute, die Kaugummi nicht so gerne mögen, aber selbstsicher mit einem frischen Atem durchs Leben gehen möchten, ist es somit eine gute und zusätzlich sogar gesunde Alternative.

Das hört sich ja alles schön und gut an, doch wie bei anderen Produkten, die zum Erhalt oder der Verbesserung der Gesundheit beitragen sollen, gibt es auch hier einiges zu beachten, damit dies auch wirklich funktionieren kann:

Auch hier ist es immer besser auf Produkte mit Bio Siegel zurückzugreifen.

  • Das Produkt sollte frei von Pestiziden, Schadstoffen, Schwermetallen und Farb- und Konservierungsstoffen sein.
  • Niedriger (bis 0,2%) oder gar kein THC Gehalt sind empfehlenswert.
  • Nachweißlicher und individuell passender CBD Gehalt (ein höherer CBD Gehalt stehet hierbei auch gleichzeitig für eine höhere Qualität) sollten gewählt werden.
  • Das Produkt der Wahl sollte mit schonender Extraktion des CBD über eine CO2 Extraktion ausgewiesen sein.

Wie wirkt CBD eigentlich?

Da jetzt abgesteckt ist, was das Produkt überhaupt ist und auf was man achten sollte, gilt es nun das Wichtigste zu klären, nämlich für was CBD überhaupt gut ist. Die wohl berühmtesten zwei Cannabinoide, also in der Hanfpflanze enthaltene Stoffe, sind THC und CBD. Wie bereits erwähnt hat THC eine psychoaktive Wirkung, CBD Öl dagegen jedoch nicht. Dafür kann dieser Stoff zur Behandlung verschiedener Erkrankungen eingesetzt werden:

  1. CBD gegen Schmerzen: So existieren durchaus Studien, die CBD Öl als hilfreich gegen verschiedene Arten von Schmerzen betrachten. So wurde nachgewiesen, dass sich CBD ähnlich wirksam wie das Schmerzmittel Codein zeigte, allerdings oft psychotrope Nebenwirkungen mit sich brachte.
  2. CBD gegen Angst: Einige Studien machen Hoffnungen darauf, dass CBD angstlösend wirkt und somit bei bestimmten Angststörungen eine hilfreiche Therapie ermöglicht. Brandaktuell ist hierzu die erst 2019 durchgeführte Doppelblindstudie, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzt. Bei dieser nahmen 40 Probanden mit Angststörung 30 Tage lang CBD Öl ein. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt eine Kontroll- und eine Experimentalgruppe. In der Experimentalgruppe, in welcher ausschließlich die CBD Gabe erfolgte, konnte bei 17 von 19 Probanden eine merkliche Besserung festgestellt werden.
  3. CBD gegen Übelkeit: Auch in Bezug auf Übelkeit gab es bereits Studien rund um CBD. Dabei zeigt sich, dass Cannabidiol gegen bestimmte Arten von Übelkeit wirkt.
  4. CBD gegen Depressionen: Tierversuche mit Mäusen haben ergeben, dass CBD eine ähnliche Wirkung in einem Antidepressionstest erzielte wie ein speziell entwickeltes Medikament.

Weil die Stichproben oft recht klein sind, gilt es noch weitere Forschungsergebnisse abzuwarten, um eine Verallgemeinerung auf die komplette Population vorzunehmen. Da aber über viele Studien hinweg keine Nebenwirkungen festgestellt wurden, kann eine individuelle Testung nicht schaden. Bei schweren Erkrankungen ist es jedoch unerlässlich, vorher einen Arzt zu kontaktieren. Nur so lässt sich sicherstellen, dass am Ende auch tatsächlich eine wirksame Therapie entsteht.

Da in letzter Zeit die positive Wirkung von Cannabinoiden immer weiter in den Fokus gerückt ist, gibt es auch noch etliche andere Studien, die ihren Forschungsschwerpunkt auf andere Richtungen wie die eben erläuterten gelegt haben. Doch letztlich steht die Forschung dazu noch in den Kinderschuhen. Es bleibt also abzuwarten, ob sich entsprechende Wirkungen auch in späteren Studien bestätigen.

CBD: Als Mundspray verbraucherfreundlicher

CBD Öle entpuppen sich immer mehr als beliebte Alternative für verschiedene medizinischen Anwendungen. Auch wenn die Forschung dazu noch in den Kinderschuhen steckt, gibt es immerhin begründete Hinweise auf eine Wirksamkeit bei bestimmten Arten von Schmerzen, der Bekämpfung von Ängsten sowie bei Epilepsie. Da die Öle jedoch oft bitter schmecken und demnach nicht sonderlich angenehm zu konsumieren sind, existieren mittlerweile entsprechende Alternativen wie CBD Mundsprays mit angenehmem Geschmack. Wer sich für CBD interessiert, sollte dies vor allem bei schwereren Erkrankungen mit einem Arzt besprechen. So lassen sich potenzielle Probleme in der Therapie vermeiden.

(vo)