Natürliche Heilverfahren bei Rückenschmerzen - die wichtigsten Methoden

Die wichtigsten Methoden : Natürliche Heilverfahren bei Rückenschmerzen

Rückenschmerzen gehören zu den Volksleiden, von denen Menschen unabhängig von Geschlecht und Alter betroffen sind. Die Ursachen für Rückenbeschwerden sind vielfältig und reichen von überbeanspruchten Gelenken und verspannten Muskeln bis zu irritierten Nerven und degenerierten Bandscheiben.

Akupunktur und Bewegungstherapie gegen Rückenprobleme

Bei starken oder länger andauernden Rückenschmerzen sollte umgehend gehandelt werden, damit es nicht zu dauerhaften Schäden kommt. Ohne Behandlung können Rückenschmerzen schnell chronisch werden. Rückenprobleme werden heute vor allem mit aktivierenden Therapieverfahren behandelt. Zusätzlich zu schulmedizinischen Behandlungen haben sich alternativmedizinische Therapien wie Rückenschule, Bewegungstherapie sowie anerkannte Naturheilverfahren als sehr erfolgreich erwiesen. Heilmethoden wie Akupressur und Akupunktur, Feldenkrais und Stretching-Übungen werden gezielt zur Bekämpfung von Rückenproblemen im oberen und unteren Rückenbereich eingesetzt. Aufgrund zahlreicher Nebenwirkungen bei der Verwendung chemischer Schmerzmittel werden Betroffenen häufig vom Heilpraktiker verordnete Heilkräuterpräparate zur Schmerzlinderung bei Rückenschmerzen empfohlen.

Obwohl naturheilkundliche Verfahren bei Rückenschmerzen sehr wirksam sind, werden die Kosten für die Behandlungen nur in Ausnahmefällen von den gesetzlichen Krankenversicherungen erstattet, während in privaten Krankenversicherungen Versicherte abhängig vom abgeschlossenen Tarif auch zusätzliche Leistungen wie Natur- und Kräutermedizin, Homöopathie, Akupunktur, traditionelle chinesische Medizin sowie Behandlungen durch Heilpraktiker oder anderer alternativer Heilmethoden in Anspruch nehmen können.

Darüber hinaus wird Privatversicherten die Möglichkeit eingeräumt, Zusatzversicherungen für Kurkosten, in denen die Kostenübernahme für medizinisch notwendige Kuraufenthalte sowie entsprechende Kuranwendungen enthalten sind, abzuschließen. Private Krankenversicherungen sollte man vergleichen, um den optimalen Versicherungsschutz zu finden. Anhand eines Versicherungschecks muss zunächst der persönliche Versicherungsbedarf ermittelt werden. Anschließend sollten unterschiedliche private Krankenversicherungen hinsichtlich ihres Leistungsspektrums, Beitragshöhe und weiterer Kriterien miteinander verglichen werden. Bei privaten Versicherern wird die Ausdehnung des Versicherungsschutzes weitgehend selbst definiert, die Höhe der monatlichen Beitragszahlungen kann dadurch mit dem Umfang des Leistungsspektrums erheblich ansteigen.

Rückenbeschwerden rechtzeitig behandeln

Dennoch enthalten die meisten günstigen privaten Krankenversicherungen mindestens die gleichen Leistungen wie gesetzliche Krankenversicherungen. Um Zusatzleistungen wie Chefarztbehandlungen, Erstattungen von Zahnersatz oder Sehhilfen sowie freie Arzt- und Klinikwahl zu erhalten, muss hingegen häufig ein Top-Tarif abgeschlossen werden. Vor dem Abschluss einer Privatversicherung ist es notwendig, jedes Tarifdetail einzeln auszuwählen, damit der entsprechende Schutz gewährleistet ist.

Es wird deshalb empfohlen, genau auf alle Einzelheiten zu achten und den Versicherungsvertrag vor der Unterzeichnung von einer vertrauten Person (Ehepartner, Familienangehörige, Freunde) gegenlesen zu lassen. Zu den wichtigsten Entscheidungskriterien für eine private Krankenversicherung zählt zuerst der Leistungsumfang. Deshalb sollte vorab geklärt werden, ob im Versicherungsschutz auch alle notwendigen Vorsorgeuntersuchungen enthalten sind und bis zu welcher Höhe Arzneimittel bezahlt werden.

Wer Hilfsmittel wie Hörgeräte, Brillen oder Prothesen benötigt, sollte sich darüber informieren, ob die ausgewählte Privatkrankenversicherung die Kosten für diese medizinischen Geräte übernimmt. Die Kostenübernahme von Chefarztbehandlungen sowie die freie Krankenhauswahl, die auch Privatkliniken einschließt, kann abhängig von der Privatversicherung sehr unterschiedlich sein. Eine Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus ist nicht bei jeder privaten Versicherung inklusive, sondern muss oft separat abgeschlossen werden.

Zur Absicherung von Zahnbehandlungen sollte eine private Krankenversicherung die Kosten in Höhe des 3,5-fachen Satzes der Gebührenordnung übernehmen, damit dem Versicherten keine zusätzlichen Kosten entstehen. Die Übernahme von Fahrtkosten sowie von Hin- und Rücktransporten zählt ebenfalls zu den wichtigen Leistungen einer Privatkrankenversicherung.

(vo)
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