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Berlin: Nach dem Krebs: Nachsorgeuntersuchungen gewissenhaft wahrnehmen

Berlin : Nach dem Krebs: Nachsorgeuntersuchungen gewissenhaft wahrnehmen

Nach einer überstandenen Krebserkrankung sinkt mit der Zeit zwar das Risiko eines Rückfalls. Nichtsdestotrotz sollten Patienten die Nachsorgeuntersuchungen gewissenhaft wahrnehmen. Darauf weist die Deutsche Krebsgesellschaft auf ihrem Onko-Internetportal anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar hin.

Frauen etwa sollten nach einer Brustkrebstherapie in den ersten drei Jahren alle drei Monate zur Nachsorgeuntersuchung gehen. In den folgenden zwei Jahren empfiehlt sich dies zweimal jährlich, danach jährlich.

Je nachdem, welchen Tumor der Betroffene hatte, umfasst die Nachsorge etwa Gespräche mit dem Arzt, körperliche Untersuchungen, Röntgenaufnahmen oder Blutproben. So sollen Rückfälle im Fall des Falles möglichst früh erkannt werden. Als geheilt gelten Betroffene laut dem Portal je nach Krebsform erst nach fünf bis zehn Jahren ohne Rückfall.

Auch über Spätfolgen der Therapie kann und sollte man in diesem Rahmen mit dem Arzt sprechen. Laut dem Onko-Internetportal berichten gut die Hälfte der Betroffenen etwa von Erschöpfung, Schmerzen, Schlafstörungen, Ängsten oder Bewegungseinschränkungen sowie Problemen mit dem Herz oder dem Magen-Darm-Trakt. Psychosoziale Hilfe und Beratung bieten unter anderem die Landeskrebsgesellschaften.

(dpa)