Mit Laufen beginnen? Diese 7 Regeln helfen Anfängern beim Lauftraining

Mit dem Laufsport beginnen? : Diese 7 Regeln helfen Anfängern beim Lauftraining!

Mehr als acht Millionen Menschen in Deutschland schnüren regelmäßig die Joggingschuhe und machen sich bereit für das Jogging- oder Lauftraining. Der Laufsport erfreut sich in Deutschland einer steigenden Beliebtheit, so dass immer mehr Menschen Körper und Geist durch das Laufen und Joggen fit halten.

Denn der Laufsport hat einen sehr positiven Effekt auf das Herz und den Kreislauf. Auch zur Reduzierung des Gewichts kann sich ein regelmäßiges Lauftraining durchaus lohnen. Zudem haben Forscher herausgefunden, dass durch das Laufen in der Natur Glücksbotenstoffe im Gehirn ausgeschüttet werden - der Laufsport macht glücklich.

Um selbst mit dem Lauftraining zu beginnen, braucht es neben einer gewissen Portion Ehrgeiz und Motivation nicht viel. Doch sollten gerade Beginner im Laufsport auf ein paar wesentliche Faktoren achten, um das Lauftraining optimal zu planen. Denn nicht selten begehen Anfänger grobe Fehler, die entweder zu schweren Verletzungen oder einer zu großen Belastung führen. So haben wir Ihnen im Folgenden sieben Regeln für Lauf-Anfänger zusammengestellt. Auf diese Weise wird es möglich das Lauftraining ideal zu kontrollieren und für einen steigenden Erfolg beim Laufen und Joggen zu sorgen.

Regel 1: Die richtige Ausrüstung ist das A und O

Auf keinen Fall sollte man einfach mit den alten Turnschuhen aus dem Keller loslaufen. Zum Laufen und Joggen gilt es auf die richtige Ausrüstung zu setzen, um Verletzungen vorzubeugen und den Trainingserfolg zu maximieren. Neben den geeigneten Laufschuhen sollte man sich auch um die richtige Laufbekleidung bemühen. Laufsachen für Training und Wettkampf findet man dabei mit ein paar Klicks im Internet. So gelingt es sich ganz unkompliziert ein Laufoutfit zusammenzustellen.

Regel 2: Intensität nur langsam steigern

Laufen macht Spaß, doch sollte man sich zügeln. Viele Anfänger starten leider bei 100 Prozent und beginnen das Lauftraining mit einer viel zu hohen Belastung. Doch sollte man je nach körperlicher Fitness nur langsam das Tempo und die Intensität beim Lauftraining erhöhen.

Regel 3: Aufwärmtraining schützt vor Verletzungen

Vor jedem Training sollte man Muskeln und Bänder ausreichend dehnen, um Verletzungen vorzubeugen. Wer „kalt" in das Lauftraining startet, erhöht das Risiko einer Verletzung um ein Vielfaches. Demnach sollte man immer auf ein umfassendes Aufwärmtraining von mindestens fünf Minuten setzen, um den Körper auf den bevorstehenden Sport vorzubereiten.

Regel 4: Ausreichend Trinken

Zu wenig Flüssigkeit vor und während des Trainings kann zu Schwindel, Kopfschmerzen und Herzrasen führen. So ist es wichtig an Trainingstagen den Wasserhaushalt auf einem hohen Level zu halten.

Regel 5: Nicht vor dem Lauftraining essen

Wer mit vollen Magen das Lauftraining antritt, tut sich damit nur selten einen Gefallen. Ein voller Magen kann beim Laufen zu Bauchschmerzen und Übelkeit führen. Die letzte Mahlzeit vor dem Training ist im Idealfall zwei Stunden vorher einzunehmen.

Regel 6: Regenerationsphasen sind wichtig

Ein tägliches Training richtet mehr Schaden, als Nutzen an. Der Körper benötigt entsprechende Regenerationsphasen, um Muskelpartien zu erholen und Trainingserfolge überhaupt erst bemerkbar zu machen. Ratsam ist es zwischen jedes Training mindestens einen oder zwei Tage Pause einzulegen.

Regel 7: Trainingseinheiten dokumentieren

Wer Streckenlänge, Gewicht und Rundenzahl dokumentiert, schafft es sich zusätzlich zu motivieren. Vergangene Erfolge im Lauftraining erhöhen den Ehrgeiz weitere Strecken zu laufen.

(vo)
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