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Berlin: Mineral-, Heil- und Tafelwasser: Was sie voneinander unterscheidet

Berlin : Mineral-, Heil- und Tafelwasser: Was sie voneinander unterscheidet

Wasser und Mischgetränke mit Wasser sind beliebte Durstlöscher. Die Verbraucher-Initiative erklärt, wie sich Mineralwasser, Heilwasser und Tafelwasser voneinander unterscheiden.

Mineralwasser stammt aus unterirdischen Quellen. Es hat einen natürlichen Gehalt an Mineralstoffen und darf in seiner Zusammensetzung nicht verändert werden. Eine Ausnahme bildet die Entfernung von Eisen und Schwefel. Für Schadstoffe wurden Grenzwerte festgelegt.

Heilwasser unterscheidet sich vom Mineralwasser durch einen höheren Gehalt an einem oder mehreren Mineralstoffen, die für die Heilwirkung verantwortlich sind. Es wird als Arzneimittel eingestuft und muss daher zugelassen werden, bevor es auf den Markt gelangt.

Tafelwasser hat dagegen mit Mineralwasser nicht mehr viel zu tun. Es wird aus verschiedenen Wasserarten und anderen Zutaten hergestellt. Erlaubt sind Trinkwasser, natürliches Mineralwasser, Natursole und Meerestiefenwasser.

Welches Wasser man bevorzugt, hängt in erster Linie von den persönlichen Vorlieben ab. Calcium- und magnesiumreiche Wässer können ergänzend zur Ernährung einen wichtigen Beitrag zur Mineralstoff-Versorgung leisten. Nach dem Sport ist ein magnesiumreiches Mineralwasser im Verhältnis von 3:1 mit Fruchtsaft vermischt zu empfehlen. Personen mit erhöhtem Blutdruck sollten ein natrium- und chloridarmes Mineralwasser bevorzugen.