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Düsseldorf: Künftig 13 Demenz-Servicezentren in NRW

Düsseldorf : Künftig 13 Demenz-Servicezentren in NRW

In Nordrhein-Westfalen soll die Zahl der Demenz-Servicezentren um zwei auf dann insgesamt 13 solcher Einrichtungen erhöht werden.

In den Zentren gebe es für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sowie für medizinisches Personal Informationen über den Umgang mit der Krankheit, teilte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Montag in Düsseldorf anlässlich des Welt-Alzheimer-Tages mit.

Die beiden neuen Zentren entstünden im Bergischen Land und in Duisburg. Die übrigen elf Einrichtungen befänden sich in allen Teilen von NRW.

In Deutschland leiden nach Angaben des Ministers rund 1,4 Millionen Menschen an Demenz, mehr als 300.000 von ihnen leben in NRW. „Ganz überwiegend werden sie von ihren Angehörigen zu Hause betreut - die Familien sind sozusagen der größte Pflegedienst der Nation, sie leisten oft schwerste Betreuungsarbeit”, sagte Laumann.

Die Zentren sind den Angaben zufolge eingebunden in die Landesinitiative Demenz-Service NRW, die außerdem rund 1000 weitere Betreuungsangebote wie zum Beispiel Betreuungsgruppen, das Dialog- und Transferzentrum Demenz an der Privat-Universität Witten/Herdecke sowie eine Vielzahl weiterer Einzelprojekte umfasst.

„Das alles ist bundesweit einmalig”, sagte Laumann. Sein Ministerium sowie die Stiftung Wohlfahrtspflege und die Pflegekassen tragen die Initiative gemeinsam.