Krebs vorbeugen - So verringern Sie Ihr Risiko für eine Krebserkrankung

Krebs vorbeugen : So verringern Sie Ihr Risiko für eine Krebserkrankung

Das Risiko an Krebs zu erkranken ist in diesen modernen Tagen für alle Menschen viel höher als noch vor einigen Jahrzehnten. Verschiedene Umweltbelastungen und eine ungesunde Lebensführung gehören zu den Ursachen, die zu einer Krebserkrankung führen können.

Daher sind eine gesunde Ernährung und ein aktives Leben die beste Basis für eine sinnvolle Krebsvorbeugung. Zahlreiche Mediziner haben in wissenschaftlichen Studien den Zusammenhang zwischen einer Verringerung des Krebsrisikos und einer vernünftigen Lebensweise nachgewiesen. Neben einer ausgewogenen Ernährung sind moderate Bewegung und regelmäßige Teilnahme an den Krebsfrüherkennungsuntersuchungen Bestandteil der modernen Krebsprävention.

Einfache Regeln für ein langes Leben ohne Krebs

Eigentlich lässt sich das Risiko an Krebs zu erkranken mit der Befolgung eines einzigen Ratschlags nachhaltig minimieren. Eine rundum gesunde Lebensführung ist die optimale Grundlage für ein sorgloses Leben mit einem minimalen Erkrankungsrisiko. Der Verzicht auf Tabak und Alkohol ist der erste Schritt auf dem Weg zu einem gesunden Leben. Lungen, Leber und Nieren sowie viele andere Organe sind mit dem Filtern der Schadstoffe aus alkoholischen Getränken und Tabak auf Dauer überfordert.

Die Giftstoffe können dann im Körper an vielen verschiedenen Stellen zur Bildung von Krebszellen beitragen. Deshalb ist neben dem aktiven Rauchen auch das passive Rauchen eine große Gefahr. Um die Organe bei ihrer Arbeit zu unterstützen und um ihre Funktionsfähigkeit auf Dauer zu erhalten, sind frische Lebensmittel wie Salat, Vollkornbrot, Früchte, Gemüse und grüner Tee eine gute Wahl. Da auch der Konsum großer Mengen Fleisch und Wurstwaren sowie von Fertiggerichten schädlich sein kann, sollten alle Nahrungsmittel frisch zubereitet werden.

In Kantinen gibt es für Berufstätige immer häufiger Salattheken und Veggie-Gerichte, die eine perfekte Alternative zur Currywurst sind. Doch auch eine Seele im Gleichgewicht gehört zu einer krebspräventiven Lebensweise dazu. Deshalb darf es hin und wieder auch einmal das Lieblingsgericht oder ein großes Stück Schokoladenkuchen sein.

Dennoch gilt Zucker, der in vielen Fertiggerichten, Saucen wie der Currysauce und in Pudding enthalten ist, als Vitamin- und Nährstoffräuber. Übergewicht ist ebenfalls ein Risikofaktor für eine Krebserkrankung. Mit einer gesunden Ernährung lässt sich ein normales Körpergewicht leicht halten. Außerdem spielt auch die Achtsamkeit den eigenen Bedürfnissen gegenüber eine große Rolle im Rahmen der Krebsprävention. Wenn sich der Körper verändert, können das erste Signale für eine beginnende Erkrankung sein, die frühzeitig behandelt werden sollte. Unter anderem kann bei einer Prostatavergrößerung eine Prostata-Therapie wie die MRT-gesteuerte TULSA-PRO Behandlung vollumfänglich funktionserhaltend sein.

Krebsfrüherkennungsmaßnahmen für Erwachsene und Kinder wahrnehmen

Hautkrebs, Leukämie, Brustkrebs und viele andere Krebsarten schleichen sich langsam an, sodass sie oft zu spät entdeckt werden. Bei einer Krebsfrüherkennungsuntersuchung kann der Krebs bereits im Frühstadium vom Facharzt erkannt werden. Zu den umfangreichen medizinischen Maßnahmen zählen auch die Hepatitis B-Impfung für Neugeborene und die HPV-Impfung für Mädchen. Schließlich sollten Frauen in den Wechseljahren den Sinn einer das Krebsrisiko erhöhenden Hormonersatztherapie eingehend mit ihrem Arzt besprechen.

Die Eliminierung von krebserregenden Stoffen sowie die Belastung durch Radon am Arbeitsplatz und daheim sollten heute wie der tägliche Schutz der Haut vor den aggressiven UVA- und UVB-Sonnenstrahlen eine Selbstverständlichkeit sein. Mit dem richtigen Wissen ist die Umstellung auf eine krebspräventive Lebensweise relativ einfach.

(ba)
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