Immunsystem mit kalter Dusche stärken

Vorbeugung : Immunsystem mit kalter Dusche stärken

Der Herbst ist da und mit ihm leider auch Erkältungsviren. Ob im Büro, im Bus oder zuhause - überall wird geniest und gehustet. Zwar kann der Körper mit diesen Viren normalerweise gut umgehen, sodass ein Arztbesuch bei einem grippalen Infekt kein Muss ist.

Nichtsdestotrotz möchte man die lästigen Erkältungssymptome wie Halsschmerzen, Husten und Schnupfen gern umgehen. Dafür ist es wichtig, das Immunsystem zu stärken, denn die Abwehrkräfte schützen vor unliebsamen Erkältungsviren.

Um das Immunsystem zu kräftigen, ist es zunächst wichtig, sich ausgewogen zu ernähren und ausreichend zu trinken. Es wird empfohlen, täglich mindestens zwei Liter Flüssigkeit in Form von Wasser, ungesüßten Tees oder Saftschorlen zu sich zu nehmen, um Giftstoffe aus dem Körper zu spülen. Beim Sport wird die Durchblutung und damit das Immunsystem angekurbelt. Auch zügiges Spazieren an der frischen Luft wirkt sich positiv auf die Abwehrkräfte aus. Neben einer gesunden Lebensweise gibt es noch andere Tricks, die den Körper resistenter machen können - zum Beispiel kalt duschen.

Unser Körper ist verwöhnt

Heutzutage wird der Körper dank beheizter Räume bei der Arbeit, in den eigenen vier Wänden, im Auto und auch im öffentlichen Nahverkehr regelrecht verwöhnt. Doch diese Annehmlichkeit bleibt nicht ohne Konsequenzen: Die fehlende Auseinandersetzung mit Temperaturschwankungen und vor allem Kälte führt zu einem geschwächten Immunsystem.

Wird der Körper regelmäßig Kältereizen wie bei der morgendlichen kalten Dusche ausgesetzt, wird er widerstandsfähiger und das Immunsystem gestärkt. Beim Kaltduschen zum Beispiel kurbelt der Körper die Durchblutung an, weil er den großen Temperaturunterschied regulieren möchte. Dazu sollte man allerdings körperlich gesund sein, denn andernfalls könnten die kalten Duschen eher schaden als nützen. Im Idealfall konsultiert man vorher seinen Hausarzt.

Des Weiteren sollte man den Körper langsam an das Kaltduschen gewöhnen. Im besten Fall ist die eigene Dusche mit einer Hand- und Kopfbrause ausgestattet. So kann man mit der Handbrause beginnen und sich nach und nach an die kalte Temperatur gewöhnen, bis zu dem Moment, an dem man sich unter die Kopfbrause stellen kann.

Schritt für Schritt zur kalten Dusche

Bevor es richtig losgehen kann, sollten einstige Warmduscher zunächst am Waschbecken damit beginnen, sich das Gesicht mit sehr kaltem Wasser zu waschen. Sobald es sich nicht mehr unangenehm, sondern erfrischend anfühlt, folgt der Schritt in die Dusche. Zu Beginn duscht man sich in der gewohnten Temperatur ab und dreht dann langsam kälter, sodass es noch aushaltbar ist. Nun die Handbrause nehmen, das Wasser auf kalt drehen und damit circa 30 Sekunden Füße und Beine abspritzen. Danach mit lauwarmem Wasser die Brause auf den Bauch halten und langsam wieder die Temperatur reduzieren.

Im letzten Schritt der Eingewöhnung wird die Handbrause auf einer Höhe befestigt, sodass der gesamte Körper bis auf den Kopf nass wird. Von lauwarm wird das Wasser dann langsam immer kälter gedreht, bis man abschließend etwa 30 Sekunden lang unter eiskaltem Wasser steht.

Diese Schritte werden nun jeden Morgen ausgeführt. Nach ein bis zwei Wochen können einige Schritte übersprungen werden und die Kopfbrause zum Einsatz kommen. Mit ihr wird der ganze Körper von oben bis unten mit kaltem Wasser abgeduscht - inklusive Kopf. Sobald das funktioniert, kann nun täglich einige Minuten warm und zum Abschluss bis zu drei Minuten lang kalt geduscht werden.

(vo)