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Hamburg: Im Allergiepass auch Medikamente eintragen

Hamburg : Im Allergiepass auch Medikamente eintragen

In einem Allergiepass sollten auch Reaktionen auf Arzneimittel stehen - und nicht nur auf Bäume oder Gräser. Nach einem Unfall oder bei der stationären Aufnahme im Krankenhaus könne der behandelnde Arzt so erkennen, welche Medikamente er dem Patienten verabreichen kann und welche besser nicht.

Das teilt der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) in Hamburg mit. Damit der Arzt die Reaktion auf einen Wirkstoff zuordnen kann, sollte er innerhalb der ersten sechs Monate nach dem Auftreten der Symptome eine Allergiediagnostik machen.

Viele allergologisch ungeschulte Ärzte ziehen dem BVDD zufolge Medikamente als Auslöser nicht in Betracht. Für den Hausarzt beginne oft eine „regelrechte Detektivarbeit”. Allergien gegen Arzneimittel machen sich häufig durch Hautrötungen, Juckreiz, eine Schwellung der Schleimhäute oder Übelkeit bemerkbar. Das höchste Risiko, eine Arzneimittelallergie zu entwickeln, bestehe bei der Einnahme von Antibiotika.