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Berlin: Hinter kalten Händen und Füßen können verkalkte Gefäße stecken

Berlin : Hinter kalten Händen und Füßen können verkalkte Gefäße stecken

Viele Menschen leiden in der dunklen Jahreszeit unter kalten Händen und Füßen. Auslöser sind meistens die niedrigen Temperaturen und Regen oder gar Schnee, gegen die man sich am besten mit Handschuhen und warmen Socken schützt.

Eisige Zehen und Fingerspitzen können aber auch auf entzündlich veränderte (Raynaud-Syndrom) oder krankhaft verkalkte Gefäße zurückgehen, erläutert Professor Karl-Ludwig Schulte, Gefäßmediziner und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA).

Wer trotz warmer Kleidung ständig an den peripheren Gliedmaßen friert, sollte deshalb seinen Hausarzt oder direkt einen Gefäßmediziner aufsuchen. Sind die kalten Füße und Hände Folge einer entzündlichen Gefäßerkrankung, können Infusionen und Medikamente helfen, die Durchblutung zu verbessern.

Raucher indes sind in der Regel selbst dafür verantwortlich, wenn sie nach einer Zigarettenpause zu frösteln beginnen. „Nach jeder Zigarette wird die Durchblutung von Händen und Füßen für 30 Minuten spürbar eingeschränkt”, sagt Schulte.

Auch hier ist eine medikamentöse Therapie zur besseren Durchblutung der Gefäße möglich, noch besser ist ein Verzicht auf Zigaretten.