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Düsseldorf: Hängelid oder Augenzittern: Wann Kinder zum Augenarzt müssen

Düsseldorf : Hängelid oder Augenzittern: Wann Kinder zum Augenarzt müssen

Augenzittern oder Schielen sollten für Eltern kleiner Kinder Alarmzeichen sein. Gleiches gilt, wenn das Kind lichtscheu ist.

Denn diese Symptome können auf eine Augenerkrankung hinweisen. Darauf macht der Berufsverband der Augenärzte (BVA) in Düsseldorf aufmerksam. Auch wenn Babys keinen Blickkontakt aufnehmen, sei ein Arztbesuch angeraten - ebenso wie bei grauweißen Pupillen oder Hängelidern.

Grundsätzlich sollten Kinder spätestens im Alter von zweieinhalb- bis dreieinhalb Jahren vom Augenarzt untersucht werden, rät der Verband. Denn schon leichte Sehfehler könnten bei Kleinkindern zu bleibenden Sehschwächen führen.

Hintergrund ist, dass sich das Sehvermögen in den ersten Lebensjahren im Zusammenspiel von Augen und Gehirn entwickelt. Und werden behandelbare Störungen übersehen, erreichen Kinder nie die volle Sehkraft.

Besonders hoch ist die Gefahr einer bleibenden Sehschwäche laut BVA, wenn es in der Familie bereits Sehfehler gibt. Waren Familienmitglieder fehlsichtig, schielten sie oder hatten andere Augenkrankheiten, sollte der Augenarzt bereits bei sechs- bis neunmonatigen Babys die Sehfähigkeit kontrollieren.