1. Leben
  2. Gesundheit

Bonn: HA-Babynahrung sollten nur allergiegefährdete Säuglinge bekommen

Bonn : HA-Babynahrung sollten nur allergiegefährdete Säuglinge bekommen

Für Babys, deren Eltern oder Geschwister eine Allergie haben, ist hypoallergene Säuglingsanfangsnahrung geeignet. Das gilt zumindest, wenn sie nicht oder nicht voll gestillt werden, erklärt Maria Flothkötter, Projektleiterin des Netzwerks Gesund ins Leben. Die Initiative wird vom Bundesernährungsministerium gefördert.

Die HA-Nahrung können Eltern vom Tag der Geburt an bis mindestens zum Beginn des fünften Lebensmonats füttern. „Für Babys ohne erhöhtes Allergierisiko ist HA-Nahrung aber unnötig”, sagt Flothkötter.

Sobald Beikost eingeführt wird, nimmt der Säugling verschiedene Lebensmittel zu sich, die Allergien auslösen können. HA-Nahrung ist ab diesem Zeitpunkt überflüssig. Allergiegefährdete Babys können dann auch herkömmliche Pre- oder 1-Nahrung bekommen. Um Allergien vorzubeugen, sollte allerdings keine Sojamilch oder Milch von Stuten, Ziegen oder Schafen zum Anrühren verwendet werden.

(dpa)