München: Gesundheitsrisiken durch mobile Endgeräte vermeiden

München: Gesundheitsrisiken durch mobile Endgeräte vermeiden

Die regelmäßige und lange Benutzung von Smartphones, Tablets oder Notebooks kann zu Gesundheitsproblemen führen.

Mediziner haben drei computerbasierte Krankheitsbilder ausgemacht, die besonders bei den neuen mobilen Endgeräten auftauchen können, berichtet die PC-Welt in ihrer aktuellen Ausgabe (2/2012). Dazu zählen Störungen des Bewegungsapparats, die entstehen können, wenn Sehnen, Gelenke und Muskeln durch ständig wiederkehrende Bewegungen belastet werden wie etwa beim Schreiben von Kurznachrichten mit beiden Daumen.

Hinzu kommen Augenprobleme, die durch die kleine Schrift, wenig Kontrast oder wenig Helligkeit der Displays verursacht werden. Viele Menschen seien zudem wegen der Strahlung besorgt, die von Smartphones, Tablets und WLAN-fähigen Endgeräten ausgehe. Eindeutige Forschungsergebnisse zur Strahlenbelastung durch mobile Endgeräte gebe es allerdings noch nicht.

Mediziner empfehlen, regelmäßige Pausen beim Arbeiten mit mobilen Endgeräten einzulegen. Insbesondere Nacken und Halswirbelsäule regieren empfindlich auf Fehlhaltungen. Wer Taubheit, Schmerzen oder Kribbeln fühlt, sollte sofort aufhören mit dem, was er gerade tut. Überdies sollte man sich für längere Arbeitszeiten einen externen Monitor zulegen, so dass die Ellenbogen in einem 90-Grad Winkel auf dem Schreibtisch liegen.

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