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Gesünder leben – das können Sie tun​

Bewegung, Schlaf, Ernährung : Gesünder leben – so gelingt es

Wer sich möglichst lange fit fühlen und auch noch bis ins hohe Alter aktiv am Leben teilnehmen möchte, sollte seinen Körper pflegen. Denn der Lebensstil hat einen großen Einfluss auf den allgemeinen Gesundheitszustand.

Mehrere Maßnahmen miteinander kombinieren

Unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit hängen von einer Reihe von Faktoren ab. Deswegen sollte man nicht auf das eine Wundermittel vertrauen, sondern Gesundheit als ganzheitliches Projekt betrachten. Mit einer gelungenen Kombination aus Bewegung, einer ausgewogenen Ernährung, genügend Schlaf und dem Verzicht auf Genussmittel kann man seiner Gesundheit langfristig etwas Gutes tun und das Risiko von zahlreichen Zivilisationskrankheiten verringern. Dazu gehören beispielsweise Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Bluthochdruck.

So gelingt eine ausgewogene Ernährung

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt einen abwechslungsreichen, vielfältigen, aber größtenteils pflanzenbasierten Speiseplan. Mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse sollten es am Tag sein. Denn diese sind reich an Nährstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen und sorgen dafür, dass man sich schneller satt fühlt. Verzichten Sie möglichst auf Weizenprodukte und greifen Sie stattdessen größtenteils zu Vollkorn. Fleisch und tierische Produkte wie Eier und Milch dienen als reine Ergänzung des Speiseplans und sollten nur in Maßen genossen werden. Außerdem sollte mit Zucker und Salz nicht übertreiben und möglichst auf zuckerhaltige Getränke verzichtet werden. Neben Wasser kann man auch gut ungesüßte Tees zu sich nehmen.

Darüber hinaus sollte man nicht deutlich über oder unter dem persönlichen Kalorienbedarf essen – es sei denn, man möchte abnehmen. Achten Sie darauf, dass Sie im Durchschnitt Ihren Bedarf decken, damit Sie kein unnötiges Übergewicht ansammeln, aber auch nicht zu dünn werden.

Sollte ein Defizit an bestimmten Vitaminen und Nährstoffen vorliegen, können Nahrungsergänzungsmittel helfen. Fragen Sie dazu am besten Ihren Arzt. Der kann mit einem Blutbild feststellen, woran es genau fehlt.

In Bewegung bleiben

Unser Körper ist nicht dafür gedacht, stundenlang am Schreibtisch zu sitzen. Er sollte regelmäßig in Bewegung versetzt werden. Denn dann wird er automatisch besser durchblutet. Die Bewegung sorgt für Hormonausschüttungen und für bessere Laune. Wenn Sie sich tagsüber erschöpft fühlen, hat das nicht immer mit Überforderung zu tun. Manchmal liegt es auch einfach daran, dass Sie sich nicht ausreichend an der frischen Luft bewegen. Planen Sie Spaziergänge oder Laufrunden fest in Ihren Tagesablauf ein und beginnen Sie vielleicht sogar mit einem Sport, der Ihnen Spaß macht. Fahren Sie mehr Fahrrad, anstatt das Auto zu nehmen und laufen Sie öfter Treppen. Wenn Sie einen Bürojob haben, sollten Sie regelmäßig aufstehen und sich die Beine vertreten. Sie können auch kleine Work-Outs einplanen oder in der Mittagspause eine Runde um den Block drehen.

Ausreichend schlafen

Das Schlafbedürfnis eines Erwachsenen liegt zwischen sieben bis acht Stunden, kann bei manchen Menschen aber auch mehr oder weniger sein. Aufgrund des stressigen Alltags schlafen viele aber viel zu kurz. Die Folgen von zu wenig Schlaf sind vielfältig. Neben einer ständigen Erschöpfung, Antriebslosigkeit und einer verringerten Leistungsfähigkeit steigt das Risiko von Herz-Kreis-Lauferkrankungen enorm an. Wer Probleme hat, abends einzuschlafen, sollte darüber nachdenken, die Schlafhygiene zu verbessern. Das bedeutet, die äußeren Umstände rund um das Schlafen zu optimieren:

  • auf schwere Mahlzeiten verzichten
  • Fernsehen, Smartphone und Laptop bis zu eine Stunde meiden, bevor es zu Bett geht
  • Schlafzimmer morgens und abends lüften
  • Heizung auf 17 bis 18 Grad herunter stellen

Sollten Sie das Gefühl haben, dass Sie trotz ausreichendem Schlaf ständig leere Batterien haben, kann es sein, dass die Ursachen für Ihre Erschöpfung andere sind. Suchen Sie in diesem Fall unbedingt eine Arztpraxis auf und lassen Sie diese abklären.

Verzicht üben und Maß halten

Es gibt eine Reihe von Genussmitteln, die uns das Leben versüßen, die aber leider auch sehr ungesund für uns sind. Achten Sie darauf, dass Sie Alkohol und Zucker nur in Maßen genießen und sich diese vielleicht für einen besonderen Anlass aufheben. Von Zigaretten sollten Sie grundsätzlich Abstand halten. Denn diese machen Sie nicht nur von dem Nervengift Nikotin abhängig, sie stecken auch voller schädlicher Zusatzstoffe. Wer Schwierigkeiten hat, mit dem Rauchen aufzuhören, wendet sich am besten an einen Arzt. Man muss sich der Sucht nicht ergeben, sondern kann etwas dagegen tun und beispielsweise das Krebsrisiko nach dem Rauchstopp deutlich verringern.