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München/Hannover: Gebärmutterhalskrebs durch Früherkennung vorbeugen

München/Hannover : Gebärmutterhalskrebs durch Früherkennung vorbeugen

Frauen sollten sich nach Ansicht von Experten regelmäßig auf Gebärmutterhalskrebs untersuchen lassen.

Eine jährliche Vorsorge sei sinnvoll, weil dabei Zellveränderungen erkannt und behandelt werden könnten, noch bevor Krebs entsteht, sagt Christian Albring vom Berufsverband der Frauenärzte (BVF) München. Frauen, die nach dem 1. April 1987 geboren wurden und eine frühzeitige Beratung über die Vorsorgeuntersuchung nachweisen können, hätten außerdem im Falle einer späteren Erkrankung die Möglichkeit, bei den Zuzahlungen zu den Behandlungskosten entlastet zu werden.

Hintergrund ist nach Angaben des in Hannover tätigen Gynäkologen die sogenannte Chroniker-Richtlinie. Sie gilt seit Jahresbeginn. Wer schwer erkrankt ist und regelmäßig Medikamente beziehungsweise eine ärztliche Behandlung benötigt - also ein Chroniker ist -, braucht der Regelung zufolge statt zwei nur ein Prozent seiner jährlichen Bruttoeinnahmen dafür aufzuwenden. Voraussetzung ist der Nachweis, dass man sich vor der Erkrankung über entsprechende Vorsorgeuntersuchungen hat beraten lassen.