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Frühling für die Haare

Sonnenschutz und Pflege : Frühling für die Haare

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen beginnt sie wieder: die Vorfreude auf den Frühling. Der Körper lechzt mit all seinen Fasern nach dem Frühling. Doch die kalte Jahreszeit hat ihre Spuren hinterlassen.

Nicht nur die Wiesen und Felder erscheinen braun, grau und ohne frischen Glanz. Auch den Haaren wurde durch die kalte Jahreszeit, das Tragen einer Mütze und der trockenen Heizungsluft stark zugesetzt. Die Folgen sind eine trockene Kopfhaut und strohig aussehende Haare. Umso wichtiger, den Haaren im Frühling besonders viel Aufmerksamkeit zu schenken.

Gezielt gegen trockene Kopfhaut im Frühling vorgehen

Trockene Kopfhaut entsteht, wenn die Talgdrüsen der Haut zu wenig Talg produzieren. Wie bei trockenen Händen auch, sterben die Hautzellen ab. Die Kopfhaut beginnt zu jucken und neigt zur Schuppenbildung. Oftmals sind auch die angrenzenden Hautpartien im Stirn- und Nackenbereich sowie an den Augen davon betroffen. Für die Entstehung der trockenen Kopfhaut sind viele Faktoren verantwortlich. Sie entsteht mitunter währender der Heizperiode und dem Wechseln zwischen überheizten Räumen und dem kalten Freien. Aber auch eine Unverträglichkeit auf bestimmte Stoffe in einem Shampoo oder einer Pflegespülung, sowie ein übertriebenes Styling und zu langes Föhnen können eine trockene Kopfhaut begünstigen. Weitere Ursachen sind:

  •  Allgemeine psychische Probleme wie Stress und/ oder Schlafmangel.
  •  Eine Hormonumstellung durch ein neues Pillenpräparat oder dem Beginn der Wechseljahre. Aber auch beim Eintritt in die Pubertät ist eine trockene Kopfhaut keine Seltenheit. Das gilt auch für eine Schwangerschaft.
  •  Neurodermitis oder Schuppenflechte oder ein Hautpilz.
  •  Mangelerscheinungen als Folge einer ungesunden, vitaminarmen Ernährung.
  • Zu heißes oder zu häufiges Duschen.

Wird die trockene Kopfhaut immer nur nach den Wintermonaten beobachtet, sind wohl die Temperaturschwankungen und die fehlende Luftzirkulation durch die dicken Wollmützen dafür verantwortlich.

Pflege für die Kopfhaut nach dem Winter

Um der Kopfhaut im Frühling etwas Gutes zu tun, sollten Shampoos mit geringem Tensidgehalt und natürlichen Kräuterextrakten verwendet werden. Diese regulieren den Fetthaushalt, ohne die Kopfhaut dabei anzugreifen. Aber auch Shampoos ohne Duftzusätze, dafür aber mit Linolsäure und Urea helfen bei der Regeneration. Styling Produkte wie Schaumfestiger, Haargel und Sprays sollten gar nicht, oder nur ganz wenig aufgetragen werden. Zusätzlich kann die rückfettende Wirkung von Olivenöl oder Kokosöl Linderung bringen. Hierzu wird etwas von dem hochwertigen Öl am Abend auf die Kopfhaut einmassiert und am nächsten Morgen wieder ausgewaschen.

Pflege für strapaziertes Winterhaar im Frühling

Alles, was das Haar austrocknet, macht es brüchig. Statt zu glänzen, wirkt das Haar strohig. Besonders oft kann das nach dem Winterhalbjahr beobachtet werden. Schuld daran sind unter anderem die trockene Heizungsluft und das Tragen der Mützen. Mit geeigneten Haarkuren und Haarcremes erhält das Haar seine natürliche Feuchtigkeit und seinen Glanz zurück. Dazu sollten die Pflegeprodukte Avocado-Öl, oder aber auch Extrakte aus Reiskleie enthalten. Sprays und Cremes mit Seidenbestandteilen sind ebenfalls wirkungsvoll zur Haarpflege im Frühling.

Zeit für Sonnenschutz

Wie die Haut müssen sich auch die Haare erst wieder an die Sonne und an die UV-Strahlen gewöhnen. Eine zu starke UV-Belastung kann die Schuppenschicht der Haarfasern angreifen. Dadurch werden die Brücken zwischen den Keratinschichten geschwächt und das Haar beginnt auszutrocknen. Aus diesem Grund gilt der Lichtschutzfaktor im Frühling nicht nur für den Schutz der Haut. Auch die Haare sollten mit dem ein oder anderen entsprechenden Produkt gepflegt werden.

Dem Haarausfall im Frühling vorbeugen

Viele Menschen beobachten speziell in den Frühlingsmonaten einen verstärkten Haarausfall. Oft liegt diesem ein Vitaminmangel oder das Fehlen wichtiger Spurenelemente zugrunde. Dagegen kann die Einnahme von B-Vitaminen helfen. Aber auch Ginkgo, Kupfer, Vitamin C und Zink reduzieren den Haarausfall. Bei der Haarpflege sollten besonders milde und rückfettende Shampoos verwendet werden. Auch regenerierende Haarpackungen, -öle und -spülungen können helfen. Um das Haar zudem nicht weiter zu strapazieren, sind in diesen Zeiten Haarbürsten mit weichen Borsten empfehlenswert.

Fazit - Frühling für die Haare

Nach den langen Monaten unter Mützen und in überhitzten Räumen brauchen die Haare im Frühling viel Pflege. Spezielle sanfte Shampoos und Pflegespülungen lindern eine trockene Kopfhaut. Gleichzeitig wird das Haar und dessen Struktur gepflegt und wieder gestärkt. Neben besonderen Pflegeprodukten kann auch eine vitaminreiche Ernährung die Regeneration der Haare im Frühling unterstützen. Besonders Vitamin C haltige Lebensmittel wie Grünkohl, Rosenkohl, Spitzkohl oder Weißkohl sollten in dieser Zeit häufig auf den Tisch kommen. Und mit den Vitamin C reichen Erdbeeren im Mai ist dann der Frühling endlich richtig da, auch für die Haare.