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München: Frauen sollten Krebsfrüherkennung jährlich wahrnehmen

München : Frauen sollten Krebsfrüherkennung jährlich wahrnehmen

Frauen sollten sich jährlich auf Gebärmutterhalskrebs untersuchen lassen. Nur dann sei eine sichere Früherkennung möglich, rät der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) in München.

Die Abstrichuntersuchung - auch Pap-Test genannt - spüre Zellveränderungen nicht immer auf, sagte BVF-Präsident Christian Albring. „Bei einer regelmäßigen Teilnahme wird die Sicherheit deutlich erhöht, weil die Wahrscheinlichkeit steigt, dass mögliche auffällige Zellen beim Abstrich erfasst werden.”

Rund 80 Prozent der Krebserkrankungen des Gebärmutterhalses treten laut Albring bei Frauen auf, die in den Jahren zuvor nicht zur Früherkennung gegangen sind. Die jährliche Untersuchung wird ab dem 20. Geburtstag lebenslang empfohlen und von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet.

Dabei werden auch Gebärmutter, Eierstöcke, Vulva und spätestens ab dem Alter von 30 auch die Brüste untersucht. Zusätzlich zur Früherkennungsuntersuchung sei eine Impfung gegen Humane Papillomaviren die beste Strategie, um Gebärmutterhals-Erkrankungen und deren Vorstufen zu verhindern.