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Mainz: Fettabsaugung ist kein Fall für die Krankenkasse

Mainz : Fettabsaugung ist kein Fall für die Krankenkasse

Gesetzliche Krankenkassen sind nicht verpflichtet, die Kosten für eine Fettabsaugung zu übernehmen, wenn der Versicherte an einem Lipödem (Reiterhosensyndrom) erkrankt ist. Das hat das Sozialgericht Mainz entschieden.

In dem Fall war der Versicherte in der Jugend an der Zunahme von Fettgewebe erkrankt und wollte mit einer Fettabsaugung gegen das Leiden angehen. Allerdings steht die Fettabsaugung nicht auf der Liste der Behandlungen, die vom zuständigen Ausschuss freigegeben worden sind.

Der Betroffene konnte sich auch nicht auf eine Ausnahmesituation berufen, die eine Kostenübernahme nach sich zieht, weil es sich dafür um eine lebensbedrohende oder meist tödlich verlaufende Erkrankung handeln muss. Damit muss der Versicherte die Kosten der Fettabsaugung selbst tragen.