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Düsseldorf: Experten in Musikerambulanz fordern mehr Platz in Orchestergräben

Düsseldorf : Experten in Musikerambulanz fordern mehr Platz in Orchestergräben

Mehr als 400 Musiker hat die Interdisziplinäre Ambulanz für Musikermedizin im Düsseldorfer Uniklinikum seit ihrem Start im März 2012 behandelt.

Zu den häufigsten Gesundheitsschäden zählten Überbelastungen der Ellbogen, Hände oder Finger, verkrampfte Lippen und erhöhter Augeninnendruck bei Bläsern sowie Hörschäden, sagte der Koordinator der Ambulanz, Wolfram Goertz.

Als Konsequenz fordert er unter anderem mehr Platz und weniger Lautstärke in den Orchestergräben. „Die Dirigenten proben zu laut”, sagte Goertz außerdem der Nachrichtenagentur dpa. Dirigenten tendierten auch dazu, Stücke zu groß zu besetzen. „Sie wollen zwölf erste Geigen, wo Mozart nur sechs oder acht gebraucht hat.”

(dpa)