Berlin: Ein Schokohase ist bei Gicht in Ordnung

Berlin: Ein Schokohase ist bei Gicht in Ordnung

Gichtpatienten müssen zu Ostern nicht auf Schokohasen oder Schokoladeneier verzichten. Schokolade enthalte nur wenig Purine und sei daher in Maßen genossen ungefährlich, erläutert die pharmakritische Zeitschrift „Gute Pillen - Schlechte Pillen” (Ausgabe 02/2011).

Wer zu Gicht neigt, kommt mit dieser Erkrankung meist zurecht, indem er die in Alkohol, vor allem Bier, und eiweißreicher Nahrung enthaltenen Purine meidet. Dazu zählen unter anderem Erbsen, Forelle, roher Schinken und weiße Bohnen.

Zu Gicht kommt es, wenn im Blut zu viel Harnsäure enthalten ist und diese an den Gelenken auskristallisiert. Harnsäure entsteht der Zeitschrift zufolge im Körper aus Purinen, die in bestimmten Eiweißen in großem Umfang vorkommen. Bemerkbar macht sich Gicht anfangs mit Entzündungsschmerzen im Grundgelenk des großen Zehs. Im Laufe der Zeit zerstören die entstandenen Schwellungen das Gelenk.

Wem eine Ernährungsumstellung nicht hilft, kann entweder verschreibungspflichtige Entzündungshemmer oder Medikamente verordnet bekommen, die den Harnsäurespiegel senken.

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