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Drei einfache Spirulina Rezepte für die kalte Jahreszeit

Natürlich zu mehr Widerstandskraft : Drei einfache Spirulina Rezepte für die kalte Jahreszeit

Gesundheit ist das höchste Gut, darin sind sich alle einig. Nicht jeder hat das Glück, ohne Zipperlein 100 Jahre alt zu werden, die meisten Menschen schlagen sich schon in jüngeren Jahren mit dem einen oder anderen gesundheitlichen Problem herum. Der Trick bei der Gesundheit liegt meist darin, dass man nicht nur Krankheiten und deren Symptome bekämpft, sondern dass man versucht, gar nicht erst krank zu werden.

Oder, um es für das Unterbewusstsein auf eine positive Weise auszudrücken, gesund zu bleiben.

Das Immunsystem: ein Wunderwerk der Natur

Im Körper befindet sich ein System, das ihn vor allen Angriffen von außen und innen schützt. Es ist das Immunsystem, das sich unter anderem im Darm, auf den Schleimhäuten etwa in der Nase, im Knochenmark und in den Lymphknoten befindet. Es besteht aus einer Vielzahl von kleinen Helferlein, die den Körper beschützen. Unter anderem werden Eindringlinge durch spezielle Abwehrzellen und Eiweiße vernichtet. Eines ist klar: Ein starkes Immunsystem ist der beste Weg, um gesund zu bleiben - und vielleicht ein hohes Alter zu erreichen.

Im Winter hat die Abwehr mehr zu tun

Gerade im Winter kämpft man häufig mit Infekten. Das liegt ganz einfach daran, dass die trockene Heizungsluft die Schleimhäute in der Nase austrocknet, die dann ihre Aufgabe als Abwehr nicht mehr richtig wahrnehmen können. Es gilt also, die weiteren Teile des Immunsystems zu stärken. Das gelingt durch eine gesunde Ernährung, Bewegung an der frischen Luft, ausreichend Schlaf und die Einnahme stärkender Mittel. Hier steht Spirulina ganz oben auf der Beliebtheitsskala, denn dieses Präparat ist natürlich und extrem wirkungsvoll.

Was ist Spirulina?

Bei Spirulina handelt es sich um eine Algenart, die schon von den Azteken zur Nahrungsergänzung genutzt wurde. Man kann Spirulina Presslinge oder Spirulina Pulver kaufen und die Alge, die übrigens nicht nach Fisch schmeckt, in seine Ernährung einbauen. Sie versorgt den Körper mit einer Vielzahl von Vitalstoffen, die für seine Gesundheit unerlässlich sind. Das sind unter anderem Vitamine, Mineralien, essenzieller Aminosäuren, Spurenelemente und sehr viel gesundes Eiweiß. Die Alge wird im Fernen Osten auch das „Ginseng des Wassers“ genannt.

Die Mikroalge ist streng genommen gar keine Alge, sondern eine spezielle Art der Cyanobakterien. Sie zählen zu den ältesten Lebewesen der Erde. Spirulina hat eine sehr auffällige, intensiv grüne Farbe, die auf das enthaltene Chlorophyll zurückzuführen ist. Das Chlorophyll entsteht durch Photosynthese, die die Pflanzen mithilfe von Licht zur Gewinnung von Energie betreiben. Das Grün der sogenannten Alge zeigt also an, dass sie voller Energie steckt.

Wo kommt die Alge her?

Bei Algen denkt man unwillkürlich an verschmutzte Gewässer. Es ist ja bekannt, dass unsere Meere und Ozeane nicht mehr so sauber sind, wie sie eigentlich sein sollten. Würden die Algen dort geerntet werden, wären sie vielleicht auch belastet. Zudem würden sie dem Ökosystem vor Ort sicherlich fehlen, denn jedes Einzelteil hat seinen festen Platz im Gefüge. Doch keine Sorge, denn die Bio Spirulina Alge kommt nicht aus der freien Natur, sondern wird unter hygienisch einwandfreien Bedingungen angebaut. Dafür werden spezielle Behälter gebaut, die genau so viel Licht einlassen, wie die Algen brauchen, um optimal zu gedeihen. In reinem Quellwasser verbringt sie ihr Leben, bis sie schonend getrocknet und gepresst oder gemahlen werden.

Was bringt mir Spirulina?

Mit Spirulina tut man dem Körper jeden Tag etwas Gutes, was sich nach kurzer Zeit darin bemerkbar macht, dass das allgemeine Wohlbefinden gestärkt wird. Die Selbstheilungskräfte werden aktiviert, man ist wacher, fitter und leistungsfähiger. Der hohe Gehalt an pflanzlichem Eiweiß hilft dabei, Muskeln aufzubauen und sich stark zu fühlen. Durch die Vitamine und Antioxidantien wird das Immunsystem gepusht und kann - gerade in der Erkältungszeit - seine Aufgabe besser erfüllen. Man kann es selbst einmal probieren und ein paar Wochen regelmäßig zu Spirulina greifen. Empfohlen wird, die Alge mehrmals wöchentlich einzunehmen, wobei die genaue Dosierung auf der Verpackung zu finden ist. Doch wie verspeist man das Mittel am besten? Wir haben drei Rezepte zur Inspiration.

Einfache Spirulina Rezepte

Man kann das Pulver auf vielerlei Weise verarbeiten, zum Beispiel als:

Spirulina Gnocchi

Für zwei Portionen braucht man:

  • 500 g Kartoffeln
  • 100 g Mehl
  • 50 g Grieß
  • frische Kräuter
  • eine Prise Salz
  • 8 g Spirulina Pulver oder zerstoßene Presslinge

Die Kartoffeln werden gar gekocht und noch heiß durch eine Kartoffelpresse gedrückt. Die Masse wird mit den anderen Zutaten vermischt, in daumendicke Rollen geformt und in ca. 2 cm lange Stücke geschnitten. In Salzwasser gekocht schwimmen die Gnocci nach wenigen Minuten oben und sind dann gar. Lecker mit Tomatensauce!

Smoothie mit Spirulina

Mit einem Smoothie kann man nichts falsch machen, denn er versorgt den Körper im Handumdrehen mit vielen wichtigen Nährstoffen. Ersetzt man eine Hauptmahlzeit durch einen Smoothie, nimmt man zügig ab. Die Zutaten sind variabel, so könnte ein Smoothie beschaffen sein:

  • 1 Handvoll grünes Gemüse wie Salat, Spinat o.Ä.
  • 2 TL Spirulina Pulver
  • 1 Banane
  • 1 Apfel
  • nach Wunsch eine Avocado
  • ca. 300 ml Wasser

Die Zutaten gemeinsam in einem Hochleistungsmixer vermischen, fertig.

Himbeer Cocktail mit Spirulina

Ein leckerer und fruchtiger Cocktail, der auch mit anderen Früchten zubereitet werden kann. Man braucht:

  • 100 g Früchte, im Winter aus der Tiefkühlung
  • 6 zerstoßene Presslinge
  • rund 120 ml Wasser
  • rund 120 ml Saft
  • etwas Honig und Zimt

Die Zutaten werden vermischt und auf Eis serviert. Lecker und gesund, besonders durch den Honig und Zimt, die ihrerseits eine positive Wirkung auf dem Körper haben. Ein Versuch lohnt sich!

(vo)