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Berlin: Der Weg der Töne

Berlin : Der Weg der Töne

Sehen, riechen, tasten, schmecken, hören. Das sind fünf Sinne, die wir mit unterschiedlichen Sinnesorganen wahrnehmen. Hören können wir, na klar, mit unseren Ohren.

Beim Hören sammelt die Ohrmuschel Geräusche ein - wie ein Trichter. Sie schickt den Schall durch den Gehörgang zu einem dünnen Häutchen: dem Trommelfell. Das Trommelfell gerät durch die Geräusche in Schwingung - und mit ihm drei winzige Knochen. Sie heißen Hammer, Amboss und Steigbügel. Diese Knöchelchen geben die Schwingungen an die Hörschnecke weiter.

Dort werden die Schwingungen mithilfe von Haarzellen in elektrische Signale verwandelt. Die werden schließlich über den Hörnerv bis zum Gehirn weitergeschickt. Dort werden die Signale dann verarbeitet. So nehmen wir etwa Melodien oder Stimmen wahr.

Wenn jemand schlecht oder gar nichts hören kann, dann ist vermutlich etwas im Inneren des Ohrs kaputt. Die Haarzellen etwa, die die Geräusche in elektrische Signale umwandeln.

Schwerhörige tragen oft ein Hörgerät, das die Geräusche verstärkt. Ein Cochlea-Implantat hingegen ersetzt die Hörschnecke vollständig. Es wandelt alle Geräusche in elektrische Signale um - und leitet sie direkt ins Gehirn.

(dpa)