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Hamburg: Depressionen erhöhen Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle

Hamburg : Depressionen erhöhen Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle

Herzpatienten mit Depressionen können ein bis zu 50 Prozent erhöhtes Infarkt-Risiko haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Studie, an der sich auch Forscher des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) beteiligten.

Darüber hinaus stellten die Wissenschaftler fest, dass diese Patienten nach Herz- oder Schlaganfällen auch häufiger starben als Patienten ohne Depressionen, teilt das UKE mit.

Der Hauptgrund für diese Risiken liegt nach den Erkenntnissen der Studie in der vergleichsweise geringen körperlichen Aktivität dieser Menschen. Die Forscher kamen deshalb zu dem Schluss, dass sich die erhöhten Gefahren wahrscheinlich durch mehr Sport und Bewegung deutlich vermindern lassen.

Im Verlauf der Langzeituntersuchung wurden die Daten von über tausend Patienten mit Vorerkrankungen der Herzkranzgefäße ausgewertet. Im Schnitt wurden die Erkrankten fünf Jahre lang medizinisch begleitet.