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Wiesbaden: Darmkrebs-Fälle in der Familie erhöhen eigens Krebsrisiko

Wiesbaden : Darmkrebs-Fälle in der Familie erhöhen eigens Krebsrisiko

Erkrankt ein Familienmitglied an Darmkrebs, sollten sich die Angehörigen regelmäßig auf diese Krankheit hin untersuchen lassen.

Es sei dann ratsam, alle drei bis sechs Jahre eine Darmspiegelung vornehmen zu lassen, erläutert der Berufsverband Deutscher Internisten in Wiesbaden. In Europa betrage das durchschnittliche Risiko 5 Prozent, im Laufe des Lebens an Darmkrebs zu erkranken.

Bei Menschen, die zwei Verwandte ersten Grades mit Darmkrebs oder einen erkrankten Verwandten im Alter unter 50 Jahren haben, steige das Risiko auf mehr als 20 Prozent. Wird die Krankheit frühzeitig erkannt, erhöhe sich die Heilungschance deutlich.