CBD ÖlWirkstoff Cannabidiol : Wirkstoff Cannabidiol unterstützt gegen Schmerzen

Viele Jahre war bei weiten Teilen der Bevölkerung Marihuana vor allem als Rauschmittel bekannt, obwohl dies schon seit längeren in der Naturmedizin gegen Schmerzen eingesetzt wird. Von großer Bedeutung dabei ist der Wirkstoff Cannabidiol (CBD), der vor allem bei der Bekämpfung starker Schmerzen unterstützend wirken können.

Was ist CBD Öl?

CBD und THC sind die zwei wichtigsten Verbindungen, die in der Cannabispflanze enthalten sind. Das CBD Öl wird aus der Hanfpflanze hergestellt. Dabei werden nur legale Hanfsorten verwendet, die geringe Mengen an THC enthalten. Weitere Informationen zu CBD-Öl finden Sie auch hier.

Wie wirkt CBD?

CBD zählt zu den Cannabinoiden. Solche Cannabinoide kann der Körper auch selber zur Schmerzabwehr bilden. Diese hemmen Entzündungen und das Weiterleiten der Schmerzimpulse an das Gehirn. So vermeidet der menschliche Körper ein übermäßiges Schmerzempfinden. Menschen, die über eine ausreichende Menge von diesen körpereigenen Cannabinoiden verfügen, benötigen weniger Schmerzmittel. Hier tritt CBD ein. Es wirkt ebenso wie die körpereigenen Cannabinoide gegen Schmerzen.

Bei der Behandlung von chronischen Schmerzen auf herkömmliche Weise mit Medikamenten ist eines der Probleme, dass durch die lange Einnahme der verschriebenen, starken Medikamente teilweise erhebliche Nebenwirkungen auftreten. Es müssen andere Medikamente eingenommen werden, die diese Nebenwirkungen wieder reduzieren und es kann somit zu einem Teufelskreislauf kommen.

Wie wird CBD Öl angewendet?

CBD ist nicht nur schmerzlindernd, sondern ebenso krampfhemmend und angstlösend. Es schützt die Nerven und wirkt auch entzündungshemmend.

Die nötige Dosierung ist von Mensch zu Mensch verschieden. Am besten wird mit einem CBD Öl angefangen, das eher gering konzentriert ist, beispielsweise zwischen 3 bis 5 Prozent. Davon nehmen Sie am ersten Tag einen Tropfen. Die Dosierung sollte langsam gesteigert werden. Wenn unerwünschte Müdigkeit eintritt, sollte die Dosis wieder gesenkt werden.

Die Vorteile von CBD Öl

CBD hat in den letzten Jahren sehr an Bekanntheit gewonnen. Das nicht ohne Grund: Es ist im Großen und Ganzen unbedenklich. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO ist CBD nicht gesundheitsschädigend und macht auch nicht süchtig. Es kann also ohne Bedenken auch über längere Zeit eingenommen werden, ohne dass eine Abhängigkeit eintritt.

Die WHO kam zum Schluss, das CBD nicht psychoaktiv ist sowie von Menschen und von Tiere gut vertragen wird. Sie sieht CBD als wirksames Medikament zur Behandlung von Epilepsie an. Auch könne CBD in der Zukunft bei der Behandlung von anderen Krankheiten eine Rolle spielen.

Die Nachteile und die Nebenwirkungen von CBD Öl

Trotz aller Bekanntheit und all den Vorteilen, darf nicht vergessen werden, dass CBD Öl nicht frei von Nebenwirkungen und Wechselwirkungen ist. Deshalb sollte dem Arzt mitgeteilt werden, wenn CBD in irgendeiner Form eingenommen wird, besonders wenn ebenfalls andere Medikamente eingenommen werden. Nebenwirkungen können aufgrund der Wirkungsweise des CBDs auftreten.

Auch kann es bei einer hohen Dosierung zu vermehrter Müdigkeit kommen. Es kann ebenfalls blutdrucksenkend wirken sowie Einschlafstörungen verstärken.

Wann ist bei der Einnahme von CBD Öl besondere Vorsicht geboten?

Schwangere sollten CBD nur nach Absprache mit ihrem Arzt einnehmen. Auch Personen, die an einem Leberschaden oder an einem Glaukom leiden, sollten auf CBD verzichten. Vorsicht auch bei Personen, die untergewichtig sind oder an Appetitlosigkeit leiden, da CBD appetithemmend wirken kann.