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München: Brustentzündungen treffen nicht nur stillende Frauen

München : Brustentzündungen treffen nicht nur stillende Frauen

Brustentzündungen treffen nicht nur stillende Mütter. Gerade jüngere Frauen unter 30 Jahren und Frauen zwischen dem 50. und 60.

Lebensjahr seien von der sogenannten Mastitis betroffen, erläutert der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) in München.

Auslöser der Infektion seien Bakterien, die durch rissige oder wunde Brustwarzen in den Körper eindringen. Es könnten aber auch Frauen erkranken, bei denen keine Eintrittsstellen erkennbar sind.

Die Entzündung gehe meist mit Fieber und stärkeren Schmerzen einher. An der Brust befinde sich außerdem eine harte, schmerzhaft gerötete und geschwollene Stelle, erklärt der BVF.

Quarkwickel und kalte Umschläge könnten die Beschwerden lindern. Klingen sie nach ein bis zwei Tagen nicht ab, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Zur Therapie kämen entzündungshemmende Medikamente und bestimmte Antibiotika infrage.