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Brille, Kontaktlinse, dauerhafte Korrektur – der Weg zu klarer Sicht

Brille, Kontaktlinse, dauerhafte Korrektur : Der passende Weg zu klarer Sicht

Die Augengesundheit ist von großer Bedeutung. Schon Kinder verbringen heute deutlich mehr Zeit vor Bildschirmen als früher, was einerseits die Augen strapaziert, andererseits jedoch eine gute Sehschärfe erfordert. Untersuchungen der Augen gehören schon im Kleinkindalter zu den erforderlichen Vorsorgeuntersuchungen und sollten auch später nicht vernachlässigt werden.

Oft bemerkt man eine Sehschwäche nicht gleich, da sie sich langsam einschleicht. Hat man durch seinen Optiker oder Augenarzt dann Gewissheit erlangt, steht die Entscheidung für eine Sehhilfe an. Doch wann entscheidet man sich am besten für eine Brille und für wen sind Kontaktlinsen die richtige Wahl? Und wie steht es um die modernen Methoden zur dauerhaften Korrektur mit einem Laser? Bei Relex Smile in Köln - www.lasik-welt.de beispielsweise wird die nächste Generation der Laser-Sehkorrektur angewandt, die in kürzester Zeit Myopie und Astigmatismus dauerhaft korrigieren kann. Eine schwere Entscheidung.

Was gilt es, bei der Wahl zu beachten?

Ob Laser, Brille oder Kontaktlinsen, entscheidend ist immer die individuelle Situation und natürlich die Diagnose. Während der Laser bei Kurzsichtigkeit und Stabsichtigkeit zur Anwendung kommt, sind Brillen und Linsen auch bei anderen Sehschwächen das Mittel der Wahl. Diese Eckpunkte gibt es bei einer Entscheidung zu beachten:

Die Sehstärke

Einer der wichtigsten Faktoren ist die Sehstärke. Entgegen manchen Vorurteilen sind Linsen nicht nur dann eine gute Wahl, wenn eine leichte Fehlsichtigkeit vorliegt. Ganz im Gegenteil, ab sechs Dioptrien haben Kontaktlinsen gegenüber Brillen viele Vorteile. Im Gegensatz zur Brille sind sie nicht superdick und erzeugen am Rand des Sichtfeldes auch keine Unschärfe. Sie sitzen direkt auf dem Auge und ermöglichen eine scharfe Sicht.

Das Alter und die Motorik

Eine Brille ist einfach zu tragen, auch wenn sie bei falscher Einstellung drücken kann. Das lässt sich allerdings korrigieren. Jedoch kann jeder sie aufsetzen und selbst bei kleinen Kindern hält sie gut, wenn entsprechende Bänder verwendet werden. Auch ältere Menschen können problemlos eine Brille verwenden, ganz im Gegenteil zur Anwendung von Kontaktlinsen, die eine gewisse motorische Geschicklichkeit voraussetzt. Dennoch können auch sie bereits von Kindern getragen werden. Es ist eine Frage der Übung, allerdings auch der Hygiene!

Das Lasern der Augen wird in der Regel erst durchgeführt, wenn jemand ausgewachsen ist. Ein Wachstumsschub könnte sonst die erzielten Erfolge direkt wieder zunichte machen.

Sportler oder Schreibtischmensch?

Wie aktiv jemand ist, bestimmt zu einem großen Teil, welche Art der Sehschärfenkorrektur für ihn geeignet ist! Gerade beim Sport kann eine Brille sehr hinderlich sein, während man in manchen Berufen mit einer starken Belastung für die Augen doch lieber zu einer Brille greift.

Vorteile einer Brille

  • Kann jederzeit aufgesetzt und abgenommen werden.
  • Reizt die Augen nicht, sondern schützt sie.
  • Sind Entzündungen oder Infektionen vorhanden, kann sie dennoch getragen werden.
  • Bietet einen gewissen Schutz vor Fremdkörpern, Staub und Zugluft.

Nachteile einer Brille

  • Erzeugt zunächst höhere Kosten als Linsen.
  • Ändert sich die Sehschärfe, müssen neue Gläser oder eine neue Brille her.
  • Kann beschlagen, verlorengehen oder spiegeln.
  • Bei einer hohen Dioptrienzahl ist die Brille recht schwer und kann drücken, Rötungen und Kopfschmerzen verursachen.

Vorteile von Kontaktlinsen

  • Sitzen direkt auf dem Auge und sind unauffällig.
  • Können auch beim Kochen, beim Sport oder beim Schwimmen getragen werden.
  • Sie lassen sich einfach zusammen mit der Lieblingssonnenbrille tragen.

 Nachteile von Linsen

  • Man muss die Handhabung üben.
  • Sie benötigen spezielle Pflegemittel.
  • Mit Entzündungen oder Infektionen können sie nicht getragen werden.

 Eine gute Möglichkeit kann es sein, Brille und Linsen abwechseln zu tragen und immer die passende Lösung für jede einzelne Situation zu wählen. Allerdings bedeutet das, dass man in beide Varianten investieren muss. In der Regel entscheiden sich Anwender für eine Variante, die ihnen am meisten zusagt.

 Lasern ist außer Konkurrenz

Vergleicht man diese beiden Möglichkeiten mit dem Lasern, dann fällt ein großer Unterschied auf. Mit Brille oder Linsen muss man immer hantieren, die Lösung anpassen und pflegen. Man kann sie verlieren oder Probleme damit bekommen. Manche Menschen haben empfindliche Augen und vertragen Linsen schlecht, andere neigen dazu, immer wieder ihre Brille zu verlegen.

Werden die Augen mit einem Laser dauerhaft korrigiert, dann tauchen solche Herausforderungen nicht auf. Das Ganze geht sogar schneller als das Aussuchen einer neuen Brille und ist im Nu erledigt. Man muss nur einen Termin machen, danach wenige Male zu einer Nachkontrolle gehen und muss sich um das Thema „Sehschärfe“ keine Gedanken mehr machen.

Natürlich gibt es auch bei dieser Variante Nachteile. So übernehmen die Krankenkassen unter Umständen nicht die gesamten Kosten, sodass man selbst einen Teil aufbringen muss.

Jede Operation birgt zudem Risiken. Ein Risiko der Laserbehandlung liegt darin, dass sie eventuell nicht die gewünschten Ergebnisse bringt. Dann war die Investition umsonst und man muss zusätzlich nach einer anderen Lösung suchen.

Manche Menschen fürchten sich auch davor, an den Augen behandelt zu werden. Erfahrungsberichte zeigen jedoch, dass dabei keinerlei Schmerzen auftreten. Es kann sich also lohnen, das Lasern als Option in Erwägung zu ziehen und sich diesbezüglich beraten zu lassen.

(rd)