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Herzogenrath: Bei trockener Nasenschleimhaut nicht gleich zu Nasentropfen greifen

Herzogenrath : Bei trockener Nasenschleimhaut nicht gleich zu Nasentropfen greifen

Wenn zur Sommerzeit die Klimaanlage im Büro oder im Auto auf voller Kraft läuft, plagt viele Menschen eine verstopfte Nase.

Den trockenen Schleimhäuten sollte man allerdings nicht gleich mit abschwellenden Nasensprays zu Leibe rücken. Denn wenn solche Präparate über einen längeren Zeitraum angewendet werden, trocknen die Schleimhäute oft noch schneller aus, wie Lutz Engelen, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer, erklärt: „Dann ist die Nase nach kurzer Zeit gleich wieder zu.”

Schonender sei, die Schleimhäute mit Meerwasser-Nasensprays anzufeuchten, rät der Apotheker. Auch Nasentropfen oder Salben mit dem Wirkstoff Panthenol könnten zur Regeneration beitragen. Wenn den Beschwerden mit solchen Mitteln nicht beizukommen ist, greifen auch Erwachsene laut Engelen am besten zunächst zu Kinder-Nasensprays: „Diese Mittel haben einen höheren Wasseranteil und sind nicht so stark dosiert.”

Auf jeden Fall sollten Nasensprays oder -tropfen nicht länger als vier bis sieben Tage angewandt werden, betont der Apotheker. Wen nach dieser Zeit immer noch Beschwerden plagten, der sollte unbedingt einen Arzt oder Apotheker zu Rate ziehen.