Hamburg: Bei Schlafstörungen hartnäckige Gedanken aufschreiben

Hamburg: Bei Schlafstörungen hartnäckige Gedanken aufschreiben

Fast jeder Vierte zwischen 35 und 65 Jahren leidet unter Schlafstörungen. Als häufigsten Grund nennen die Betroffenen Stress.

Das geht aus dem Gesundheitsreport 2010 der Krankenkasse DAK hervor. Sie befragte bundesweit rund 3000 Erwerbstätige. Für einen erholsamen Schlaf gibt die DAK folgende Tipps:

Schlafraum gestalten: Dinge des alltäglichen Lebens wie Fernseher und Arbeitsmaterialien gehören nicht ins Schlafzimmer. Sie können vom Schlaf ablenken.

Gedankenkarussell: Probleme wälzen und grübeln behindern das Einschlafen. Oft hilft es, einzelne Gedanken vor dem Zubettgehen aufzuschreiben.

Gleich aufstehn und regelmäßig Sport treiben: Morgens sollte man nicht länger als nötig im Bett liegen bleiben. Tagsüber hilft Sport, um abends gut einschlafen zu können.

Nicht zu spät essen: Die Essgewohnheiten am besten an den Schlaf-Wach-Rhythmus anpassen. Die letzte Mahlzeit vier Stunden vor dem Zubettgehen einnehmen.

Nachts aufwachen: Wer in der Nacht aufwacht, sollte nicht länger als 15 bis 20 Minuten im Bett liegen blieben. Besser ist es aufzustehen und zu warten, bis man sich wieder schläfrig fühlt.